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Ein Plus für den Ka 20.05.2017

Neuer Ford Ka+: Kampfpreis und Platz als zentrale Botschaft.


Der Ford Ka ist tot, lange lebe der Ka+.  Die ehemalige Knutschkugel wurde größer, bekam fünf Türen und heißt ab sofort Ka+. Mit dem 30 cm längeren Ka+ stellt sich Ford im Kleinwagensegment nun neu auf und verzichtet dabei auch gleich auf den normalen Ka. Künftig definiert der Ka+ den Einstieg, darüber folgt der zwar kleinere aber doch feinere Fiesta, der in Bälde als Neuauflage an den Start gehen wird und höher positioniert werden soll. Übrigens stieß kürzlich der Fiesta den VW Golf als meistverkauftes Auto in Europa vom Thron.
Der in Indien gebaute Ka+ zielt auf jene Klientel, die den Fokus auf guten Preis und grundsolide Dienstbarkeit legen und auf unnützes Chichi pfeift. Trotz Einsatz des Rotstiftes präsentiert sich der Kleine nicht unfesch. An der Front der markant dynamische Ford-Grill und auch Innen wurde in hübschem Schwung angerichtet. Pragmatiker werden über die harten Kunststoffe eher hinwegsehen. An Bord herrscht für Kleinwagenverhältnisse ein ordentliches Raumangebot inklusive wirklich brauchbarer Kopf- und Beinfreiheit im Fond, der Kofferraum fasst mit 270 Liter um 46 mehr als bisher.
Antriebsseitig steckt der 1,2-l-Duratec-Benziner unter der Haube, wahlweise mit 70 oder 85 PS (4,7 l/100 km; 110 g CO2/km). Der Euro-6-Vierzylinder arbeitet kultiviert und sorgt in Verbindung mit dem manuellen Fünfgang-Getriebe für unaufgeregtes und sicheres Vorankommen. Angeboten werden zwei Ausstattungslinien, Ambiente und Trend, das optionale Cool & Sound-Paket (E 1150,-) bringt Klimaanlage und ein MP3 fähiges-Audiosystem. In der Version Trend gibt’s darüberhinaus die Sprachsteuerung Ford SYNC sowie als Extra Lederlenkrad, Tempomat, Sitzheizung und 15-Zöller, eine Navi sucht man in der Liste leider vergeblich. Der knapp vier Meter lange Viertürer startet preislich unter der 10.000er-Marke: los geht’s um EUR 9950,- (70 PS, Ambiente), die 85-PS-Version startet um EUR 11.450,-.