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Elektrische Raubkatze 16.11.2016

Jaguar zeigt E-Concept I-Pace.


Kürzlich konnte die Freie Fahrt einen ersten Blick auf die Elektroauto-Studie i-Pace von Jaguar werfen.  Und das ganz und gar nicht auf  konventionelle Weise sondern beeindruckend hautnah, Stichwort Virtual Reality.

Mittels klobiger Datenbrille und Kopfhörer konnten Journalisten am runden Tisch sitzend in die virtuelle Jaguar-Welt eintauchen und sich von Jaguar-Chefdesigner Ian Callum die Formensprache der elektrischen Raubkatze erklären lassen: „Von Beginn des Projekts stand fest, dass sich dieser Paradigmenwechsel im Antriebskonzept optisch am Fahrzeug widerspiegeln sollte. So entstand das markante Cab-forward-Profil anstelle eines konventionellen Fahrzeugs mit langer Haube und darunter montiertem Verbrennungsmotor.“ Auch ein virtuelles Platznehmen im E-Jaguar samt Ausblick durch die Scheiben auf den sonnigen Venice Beach in Kalifornien war dank der feinen Computertechnik möglich.

Das I-PACE Concept ist der Vorbote des ersten elektrisch angetriebenen 
Jaguar-Modells, die Serienversion wird Ende 2017 vorgestellt und soll 2018 in den Handel kommen. Gebaut soll er übrigens bei Magna in Graz werden. Der I-Pace wirkt deutlich kompakter als der F-Pace und ist ein Spagat aus elegantem Sportwagen und praktischem SUV.

Dank zweier in Vorder- und Hinterachse integrierter Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 294 kW/400 PS und 700 Nm Drehmoment  sprintet der I-Pace in wenigen Sekunden auf Tempo 100 und bietet dazu die Vorteile eines Allradantriebs. Mit einer prognostizierten Reichweite von über 500 Kilometern (NEFZ) sollte es reichen, das Fahrzeug im Alltag im Schnitt nur einmal pro Woche aufzuladen.
Hochwertiges Interieur und modernste Vernetzung an Bord sollten als selbstverständlich gelten.

Bleibt die Frage aus der Benzinfraktion nach der Emotion: Dass ein E-Jaguar natürlich nicht so röhrt wie seine Verbrenner-Kollegen ist klar, Callum könnte sich für das richtige Jaguar-Feeling auch Sound-Module zum Download vorstellen ...