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Neuer Mazda3: Voll ins Zeug gelegt 22.02.2019

Mit der neuesten Generation des 3er präsentiert Mazda eines der derzeit spannendsten Autos.


Der Mazda3 stand jeher schon für ein technisch ausgereiftes Auto mit dynamischem Design und spürbarem Agilitätsanspruch. Nun kommt die vierte Generation des kompakten Topsellers - seit seiner Einführung im Jahre 2003 wurden weltweit über sechs Millionen Stück verkauft, gut eine Million davon in Europa. Und der Neue hat sich bei Design, Technik und Fahrgefühl so richtig ins Zeug gelegt.

Glattflächig, flach und schnörkellos- so präsentiert sich der frische Mazda3 im feschen Designer-Maßanzug. Die klare, reduzierte Front macht auf cool, dazu eine auffallend breite C-Säule und in Summe eine tiefe flache Silhouette. „Besonders stolz sind wir auch auf die gewollte seitliche Lichtreflexion, „Drama of Light” genannt”, schwärmt Jo Stenuit, Design Direktor bei Mazda Motor Europe, von der Linienführung des neuen Mazda3.

Und das ist er wirklich – ein Hingucker. In den beiden angebotenen Karosserievarianten Hatchback (4,46 m) und dem etwas längeren Sedan (4,66 m) schafft er mühelos den Spagat zwischen sportlich praktischem Fünftürer und eleganter Limousine.

Auch in Sachen Technik zeigt der Feschak aus Hiroshima groß auf. So wird erstmals der innovative selbstzündende Benzinmotor „Skyactive-X” die Vorteile von Benziner und Diesel miteinander verbinden, aber dazu später.



Große Überraschung im Innenraum: hier blieb kein Stein auf dem anderen. Die völlig neue Armaturenlandschaft  folgt ganz dem Motto „Schönheit durch Reduktion”: Aufgeräumt und klar strukturiert, das Mitteldisplay gekonnt zwischen den geschwungenen Linien verbaut, dazu werden wertige Materialien, einige mit Softtouch-Charakter, und feine Nähte serviert. 

Das neue weiterentwickelte MZD Connect-Infotainmentsystem mit 8,8-Zoll-Display bietet nun eine neue Menüführung und höhere Auflösung. Auch eine digitale Bedienungsanleitung wurde integriert, die bei auftretenden Problemen rasch helfen soll. Geblieben ist der praktische Dreh/Drück-Controller, der sich nach wie vor ergonomisch top in der Mittelkonsole befindet.

 Eine Infrarot-Innenkamera in der linken oberen Ecke des Displays hat dabei stets die Augen des Fahrers im Blick und kann so Ermüdung feststellen – irgendwie spooky. 
Wichtige Infos wie Tempo, Navirouting oder Fahrzeuge im toten Winkel werden farbig per Head-Up-Display (Serie) auf die Scheibe projiziert.

Trotz flacher Bauweise – der Fünftürer misst lediglich 1435mm in der Höhe – findet man auf den vorderen Plätzen genug Kopffreiheit. Im Fond dagegen stoßen Großgewachsene schon an den Dachhimmel. Die 358 Liter Stauvolumen im Kofferraum (450 Liter bei der Limousine) lassen sich erst nach Überwindung einer hohen Ladekante nützen. 



Neu aufgestellt sind auch die Ausstattungslinien, die sich nun auf „Comfort” und „Comfort+” beschränken, dazu mit vier optionalen Paketen („Sound”, „Style”, „Tech” und „Premium”). Bereits in der Basis an Bord sind unter anderem 16-Zöller in Alu, Klima, LED-Licht, Head-Up-Display, City-Notbremsassistent, Totwinkel- und Spurhalteassistent, MZF Connect inklusive Apple Car Play bzw. Android Auto sowie eine verbesserte Fahrdynamik-Regelung G-Vectoring Control Plus.



Der neue Mazda3 startet am 22. März zunächst als fünftüriger Hatchback als 122-PS-Benziner (Skyactive G2.0 mit 24V-Mildhybrid-System und Zylinderabschaltung) oder als 118-PS-Diesel (Skyactive D 1.8 mit NOx- Speicherkat, der ohne AdBlue-Anreicherung auskommt). Beide Motorvarianten wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-Automatik, die Preise beginnen bei E 23.990,-.
 Im Mai folgt dann die Limousine, der innovative Skyactive-X-Motor (dieser stand leider bei der Präsentation noch nicht zur Verfügung, nähere Details dazu wurden noch keine genannt) soll voraussichtlich Ende des Jahres zur Verfügung stehen und wahlweise auch mit Allradantrieb zu haben sein.

Erster Fahreindruck: satte Straßenlage, exakte Schaltung, präzise Lenkung, geringes Geräuschniveau an Bord und: Top-Sitze mit perfektem Rückenschluss und gutem Seitenhalt.



Der heimische Importeur plant im Volljahr 2300 Fahrzeuge abzusetzen, davon 80 Prozent als Fünftürer. Drei Viertel der Verkäufe soll der Benziner ausmachen, weitere 20 Prozent sollen auf den innovativen selbstzündenden Benziner fallen.