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Österreich-Rundfahrt 2019: In der Kürze 
liegt die Würze 15.05.2019

Stefan Rabitsch trug 2018 zu Beginn das Trikot des besten Österreichers - das wäre er gern auch heuer ...

Auch Vorjahressieger Ben Hermans kommt heuer zur Tour.

Außenseiter im Anflug: Die Maloja Pushbikers. (Fotos: EXPA)

Radsport. Die heurige Österreich-Rundfahrt ist kurz wie nie zuvor. Dass sie deshalb einfacher wird, ist zu bezweifeln. Am Start sind mit Felbermayr Simplon Wels und den Maloja Pushbikers auch wieder zwei ARBÖ-Teams.


Die Österreich-Rundfahrt 2019 in drei Worten: kurz und knackig. Von 6. bis 12. Juli geht die Tour über die Bühne, mit 876,5 Kilometern, aufgeteilt auf einen Prolog und sechs Etappen, ist die 71. Auflage die kürzeste aller Zeiten. Mit 13.622 Höhenmetern ist sie aber sicherlich nicht die einfachste, ergibt das doch einen Schnitt von 2270 pro Tag.
Mit Felbermayr Simplon Wels und den Maloja Pushbikers sind auch heuer zwei ARBÖ-Teams am Start. Die Trauben hängen angesichts der Konkurrenz wie immer hoch. Allein Giovanni Visconti bürgt für Qualität: Der inzwischen 36-jährige Italiener sicherte sich letztes Jahr drei Etappensiege bei der Ö-Tour, heuer gewann er die Bergwertung bei der Settimana Internazionale.
Für ARBÖ Felbermayr ist die 71. Rundfahrt eine besondere, startet sie doch in Wels, der „Home Base“ des Teams. Und der Steirer Stephan Rabitsch, der wohl aussichtsreichste Fahrer der Equipe, freut sich zusätzlich auf sein „Heimspiel“. Denn die dritte Etappe führt von Kirchschlag nach Frohnleiten. „Über 3000 Höhenmeter auf 176 Kilometern und viele knackige Anstiege – das ist für mich die Königsetappe“, sagt der 27-Jährige.
Die Maloja Pushbikers hingegen sind der Underdog. Christoph Resl, Team-Manager des steirischen Teams: „Dass die Tour heuer kürzer ist, sagt nichts aus. Eine Rundfahrt ist immer so schwierig, wie die Fahrer sie gestalten.“ Die Taktik der ARBÖ-Mannschaft ist klar. „Fluchtgruppen erwischen und schauen, was passiert“, sagt Resl, „ein Etappensieg wäre ein Traum, ist aber sehr, sehr schwer zu realisieren.“ Am ehesten ist das Daniel Auer zuzutrauen, der heuer bereits den Auftakt der Rad-Bundesliga gewonnen hat.
Der ARBÖ ist übrigens heuer wieder als Sponsor mit dabei.



71. Österreich-Rundfahrt:
Etappenplan 2019

6. Juli: Prolog: Wels, Einzelzeitfahren, 2,5 km
7. Juli: Grieskirchen–Freistadt, 138,8 km/2147 hm
8. Juli: Zwettl–Wiener Neustadt, 176,9 km/2291 hm
9. Juli: Kirchschlag–Frohnleiten, 176,2 km/ 3752 hm
10. Juli: Radstadt–Fuscher Törl, 103,5 km/ 3293 hm
11. Juli: Bruck/Glocknerstr.–Kitzbühel, 161,9 km/2619 hm
12. Juli: Kitzbühel–Kitzbüheler Horn, 116,7 km/2215 hm

Nähere Infos: www.oesterreich-
rundfahrt.at