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Nissan Micra Acenta 1,0 04.07.2018

Ihr Einstieg bitte.


Der kleinste Motor im kleinsten Nissan – das ist der neue 1,0-l-Benziner im aktuellen Micra. Diese Kombination markiert derzeit das börselfreundlich-ste Angebot am Nissan-Ladentisch. Ist aber dennoch weit von der reinen Abdeckung mobiler Grundbedürfnisse entfernt. 12.605 Euro beträgt der Einstiegspreis für den 71-PS-Micra (Visia), der sich bis zur recht umfangreichen Ausstattungsvariante Acenta kombinieren lässt.
Das Einliter-Aggregat ist leistungsmäßig natürlich alles andere als der Gipfel des Berges. Wer mehr möchte, kann sich im Micra auch 90 PS gönnen (sowohl als Diesel oder Benziner), auch eine 120-PS-Version ist heuer geplant.
Zurück zum Motor: Der Dreizylinder meldet sich mit dem typischen Schnattern zu Wort, präsentiert sich aber durchwegs laufruhig, obwohl er bei Lastwechsel zu nervösem Ruckeln neigt. Zwar verliert das Triebwerk im unteren Bereich bis rund 3000/min einiges Feuer, also nix für Schaltfaule. Wer ordentlich dreht, wird dem Micra aber doch ein Funzerl Temperament entlocken können.
Klar, die Wurst kann man damit nicht vom Teller ziehen, aber 161km/h Spitze und 15,1 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 sind angesichts der Bezeichnung „Basismotor” aber ganz passabel und alles andere als 
ein Verkehrshindernis. Lediglich der Schnittverbrauch kann bei temperamentvoller Fahrweise bis zu sechs Liter betragen - nicht wirklich knausrig.

 

Nissan Micra Acenta 1,0; E 12.605,-*

Motor: R3, Benziner (Euro 6b), 998 ccm
Leistung: 52 kW/71 PS
L/B/H: 3999/1737/1455 mm
Testverbrauch: 5,9 l/100 km
MVEG-Verbrauch komb: 4,6 l/100 km
CO2-Emission: 103 g/km
0-100 km/h; Spitze: 15,1 s; 161 km/h
Kofferraum: 300/1004 Liter

*) Preis Testauto: E 14.890,- (Acenta) inkl. Comfort-, Technik- und Safety-Paket

ARBÖ-Fazit:
Plus: Modernes Layout, gutmütiges Fahrverhalten.
Minus: Knapper Platz im Fond, Verbrauch, keine E-Fenster hinten.