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Schönheit muss nicht leiden 24.01.2019

Kia's flottes Shooting-Brake-Modell ist das Sahnehäubchen der Ceed-Reihe.


Den Ball flach halten gilt ja nicht nur im Fußball als Erfolgsrezept, auch Kia erweitert seine erfolgreiche Modellpalette um einen Flachmann: ProCeed, Weiterentwicklung der Ceed-Serie zum ersten fünftürigen Shooting Brake-Modell des Hauses, nur 1,42 Meter hoch und 4,61 Meter lang – auf dieser Basis können im C-Segment schon gute Proportionen entstehen und Kia beeilt sich auch, schon vorab festzuhalten: „Schönheit muss nicht leiden!” Gemeint ist das Platzangebot und erste Sitzproben in Barcelona haben gezeigt, dass auch 1,82 Meter große Mitfahrer nicht mit dem Kopf am Dach anstoßen und ordentlich Knieraum haben.
Dass dabei auch noch 594 Liter für’s Gepäck bleiben (bei umgelegter 20:40:20 teilbarer Rückenlehne sogar 1.545 Liter) stellt den Kia-Konstrukteuren ein gutes Zeugnis aus, ebenso wie auch der Kia-Kalkulationsabteilung, die den beiden Ausstattungslinien  „GT Line” und „GT” ordentlich was gönnt: LED-Scheinwerfer, Smart Key, Sieben-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Schnittstelle, Rückfahrkamera, Soundsystem und Klimaautomatik sind immer drin, dazu alle gängigen Assistenzsysteme.
Auch bei der Motorisierung ist KIA auf der Höhe der Zeit, Euro 6d temp und Partikelfilter sind ohnehin selbstverständlich, der 1,4 Liter Benziner mit 103 kW/140 PS sollte wohl der Renner werden, dazu gibt’s einen 1,6 Liter SCR-Diesel mit 100 kW /136 PS und in der GT-Version den 150 kW/204 PS starken Turbobenziner, der den ProCeed in 7,5 Sekunden auf 100 km/h und mit dem manuellen Sechsganggetriebe weiter bis auf 230 km/h Spitze bringt. Mit dem ausgesprochen angenehm agierenden Siebengang-DCT liegt die Spitze bei 225 km/h.
Dass die GT-Version auch fahrwerksseitig nachgeschärft auftritt, ist klar, und natürlich gilt für den ProCeed  die siebenjährige Kia-Werksgarantie, dazu auch für sieben Jahre eine Update-Möglichkeit für die Navigationskarten.
Der Einstieg mit der „GT Line” des ProCeed  und 140-PS-Benziner kostet 33.090 Euro, was angesichts der gebotenen Ausstattung ziemlich scharf kalkuliert scheint. Für die Automatik sind 2200 Euro Aufpreis angesagt. Der Diesel in GT-Line kostet 35.190 Euro, im GT-Schnellzug (204 PS) sitzt man ab 39.900 Euro.