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Mitsubishi Eclipse Cross 2,2 DI-D 01.06.2019

Harmonisches Gesamtpaket


„Ganz ohne Diesel geht die Chose nicht”, dachte man offensichtlich bei Mitsubishi in Anlehnung an Kálmáns „Csardasfürstin”. Denn der Verkaufsstart des an sich sehr gelungenen SUV-Coupes Eclipse Cross mit ausschließlicher Benzin-Motorisierung (163 PS) ließ noch Luft nach oben.

Da im Mitsubishi-Portfolio aber ohnehin ein wunderbar bulliger 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 150 PS und knapp 400 Nm Drehmoment für den Einsatz im ASX und im Outlander bereitstand, lief es logisch: kein Downsizing, sondern SCR-Kat-Entgiftung auf die aktuelle Abgasnorm 6d-Temp, die immerhin noch 148 PS und 388 Nm an die ausgesprochen sanft agierende 8-Gang-Automatik und den „Super All Wheel Control”-Allrad-Antrieb weiterreicht. Die Schaltpaddles am Lenkrad wird man nur sehr selten brauchen, denn im Zusammenspiel ergibt sich ein ausgesprochen harmonisches, aber durchaus flottes Gesamtpaket (0–100 km/h in 10 Sekunden, Spitze 193 km/h) für das 1,7 Tonnen schwere, 4,4 Meter lange SUV-Coupe, in dem auch normal gewachsene Mitfahrer in der zweiten Reihe noch ausreichend Kopffreiheit genießen und das außerdem auf eine Anhängerlast bis zu zwei Tonnen ausgelegt ist.

Alle gängigen Sicherheits- und Assistenzsysteme inklusive Notbremsassistent und Querverkehrswarner sind ohnehin serienmäßig an Bord, Ausstattung und Verarbeitung zeigen ebenfalls keine Schwächen und die serienmäßigen 18-Zöller machen schon optisch was her.

Die Preisgestaltung ist angesichts des Gebotenen mit einem Einstieg ab 36.300,– Euro für das Modell „Black Line” durchaus fair, zumal man für 39.300,– Euro schon die Top-Ausstattung „Diamond” (Leder, adaptiver Tempomat, Panorama-Glasschiebedach, Premium-Soundsystem) erhält.