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VW Polo 12.11.2017

Auf zu neuer Größe


Das soll der neue Polo sein? Über raschung beim ersten Kennen lernen am Parkplatz bei der internationalen Pressevorstellung in Hamburg angesichts der doch stattlichen Größe: 4053 mm! Zum Vergleich: Der neue Polo ist damit um drei Zentimeter größer als seinerzeit der EinserGolf und nur knapp kürzer als ein Golf der vierten Generation. An selbstbewusstem Auftreten mangelt es dem Polo also nicht. Und seine Verkaufserfolge – seit 1975 wurden über 14 Millionen Stück verkauft – geben ihm recht.

Nach dem neuen Seat Ibiza ist der aktuelle Polo nun das zweite KonzernFahrzeug, das auf der neuen MQB-A0 Plattform aufbaut. Die mittlerweile sechste Generation fällt auch mit 1751 Millimetern um 69 mm breiter aus als der Vorgänger. Auch der Radstand kann ein deutliches Plus von 92 mm verbuchen. Trotz reduzierter Höhe ergibt dies mehr Platz für die Passagiere und auch der Kofferraum ist mit 351 Litern (plus 71 Liter) ordentlich geräumig ausgefallen. Premiere im Innenraum feiert das digitale Cockpit, das gegen Aufpreis geordert werden kann. Aber auch in der analogen Version macht der PoloArbeitsplatz gute Figur, ebenso wirkt das Interieur hochwertig und solide verarbeitet, wenngleich in den unteren Versionen die Finger stellenweise immer über rauhe Kunststoffe kratzen. Neben umfangreichen Assistenzsystemen werden auch die neuesten Infotainment- und Multimedia-Systeme serviert, inklusive Apple CarPlay, Android Auto und Mirror-Link sowie kabellosem Smartphone-Laden.

Das Motorenprogramm ist wie üblich umfangreich (siehe Kasten), darunter erstmals auch Erdgasantrieb. Besonders agil und passend zeigte sich die Dreizylinder-Turbovariante mit95 PS. Der Marktstart erfolgt Ende Oktober, der Einstieg liegt bei € 13.990,–, ein GTI (200 PS) folgt im November.