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Renault Captur 13.07.2017

Weniger ist mehr


Seit seiner Markteinführung im Jahre 2012 hat sich der Mini-SUV Captur für Renault nach dem Clio zum zweitwichtigsten Modell gemausert. Und damit das so bleibt, gibt es nun eine behutsame Auffrischung. Was gleich auffällt: die Qualitätsoffensive im Innenraum. Die Materialien sind hochwertiger, die Sitze besser gepolstert und die Armauflagen endlich gepolstert.

Optisch bekam der Captur einen umgestalteten Stoßfänger mit angedeutetem Unterfahrschutz und integrierten LED-Tagfahrleuchten sowie einen stattlichen Kühlergrill, wie ihn auch die großen Brüder Kadjar und Koleos tragen. Augenfälligstes Merkmal sind aber die LED-Scheinwerfer, die es bis auf die Basisversionen in die Serienbestückung geschafft haben.

Apropos Ausstattung: Da der Captur gerne gut ausgestattet geordert wird, bekam er eine luxuriöse Topvariante verpasst: Der „Initiale Paris” verfügt unter anderem über spezielle 17-ZollAlufelgen, exklusive Farbtöne und eine feine Nappalederpolsterung. Etwas enttäuschend ist nur, dass das Armaturenbrett nicht über echtes Leder, sondern nur über eine Nachbildung verfügt. Dafür kann der Captur mit praktischen Werten überzeugen: Der Kofferraum geriet mit 377 bis maximal 1235 Litern ausreichend geräumig und die Lehnen der verschiebbaren Rücksitzbank falten sich nun dreigeteilt zusammen.

Technisch punktet der Mini-SUV mit Assistenzsystemen: Ab Werk verbaut Renault den Totwinkel-Warner, und gegen Aufpreis gibt es einen EinparkAssistenten, der beim Rangieren auf Knopfdruck bis maximal 30 km/h die Lenkarbeit übernimmt.

Bei den Antrieben änderte sich nichts. Nach wie vor kann der kleine SUV mit zwei Benzinern (90 und 120 PS) und zwei Dieselmotoren (90 und 110 PS) bestückt werden. Wer das Doppelkupplungsgetriebe haben möchte, muss entweder zum starken Benziner oder zum schwachen Selbstzünder greifen.
Bei den Händlern steht der überarbeitete Captur ab Ende Juni, die Preise starten bei moderaten € 17.000,–.