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... und Ford hält Wort 28.05.2018

Ford Fiesta Active

Ford Fiesta ST

Ford Fiesta Active & ST. Im Vorjahr bei der Präsentation des neuen Fiesta von Ford versprochen und nun eingelöst: Fiesta „Active” und „ST” sind da.


Wie konsequent Ford seine Modellpalette abrundet, ist beeindruckend. In den Kurvenorgien im Hinterland von Nizza präsentierte der Hersteller nicht nur seine neue Crossover-Linie des Fiesta unter dem Sammebegriff „Active“ sondern auch den neuen Fiesta ST, eine Fahrmaschine der Extraklasse.
Der Active ist als Fronttriebler um knappe zwei Zentimeter höher gelegt und hateinen Zentimeter mehr Spurbreite als der normale Fiesta, bietet eine leicht erhöhte Sitzposition, schwarze Kunststoffumrahmungen (Body-Kit), 17-Zoll- Räder und auf Wunsch Dachreling oder Panoramadach. Sportsitze, Audiosystem mit Sprachsteuerung, AppLink, Touchscreen und B&O Soundystem stehen ebenso bereit, wie die gesamte Assistenz-Palette.


Zur Wahl stehen drei  ausgesprochen fair eingepreiste Ausstattungen: „Active“ ab 17.650 Euro, „Active Colour-Line“ ab 18.600 Euro und „Active Plus“ ab 19.750 Euro. Natürlich ist da noch „Extra-Luft“ nach oben, aber die Qualitäten des Fiesta überzeugen: Ausgezeichnetes Handling ohne merkbaren Untderschied zum normalen Fiesta. Wer mit Lenkrad- und Sitzverstellung im Fiesta keine ideale Sitzposition findet, ist wahrscheinlich ein Fall für die Orthopädie und motorenseitig lässt sich Ford schon gar nichts nachsagen: Die gut gedämmten und soundbehandelten 1,0-l-Dreizylinder-Benziner mit 63 kW/85 PS, 74kW/100 PS, 92kW/125 PS und 103 kW/140 PS erfüllen mit zusätzlichem Partikelfilter die höchste Normanforderung 6d-Temp, dazu sechs Gänge sowie – leider nur in der  100 PS-Variante – eine Sechsgang-Wandlerautomatik. Der 1,5-l-Vierzylinder-Diesel (6d-Temp) bietet wahlweise 85 oder 120 PS, Sechs-
ganggetriebe. „Zuckerl“ zum Schluss: Der Active kommt serienmäßig mit Fahrdynamik-Regelung mit den drei Stufen  „normal“, „rutschig“ und „eco“.


Fahrmaschine ST. Diese drei Stufen hat auch das neue Spitzenmodell ST.  Da heißen sie aber „Normal“, „Sport“ und „Rennstrecke“ und sorgen gemeinsam mit den 147 kW /200 PS des 1,5-l-Dreiylinder-Benziner für beeindruckende Fahrerlebnisse im Zusammenspiel mit einer genial präzisen Lenkung und einem nochmals optimierten Fahrwerk. Launch-Control, mechanisches Sperrdifferenzial für die angetriebene Vorderachse, Torque Vectoring, frequenzsensible Einrohrstoßdämpfer, spezielle Federn und üppige 278 mm Bremsscheiben ergeben im Performance Paket (980 Euro Aufpreis bei einem Grundpreis von 23.050 Euro) ein sagenhaftes Setup, das dank Klappensteuerung auch tollen Sound bietet und enorme Kurvengeschwindigkeit ohne Untersteuerungstendenz ermöglicht.
Charakter und Routine sollte man schon mitbringen, angesicht von komplett wegschaltbarem ESP.  Der Vollständigkeit geschuldet: Auf 100 geht‘s in 6,5 Sekunden, erst bei 232 km/h ist Schluss.
Übrigens: Auch „Active“-Versionen von Ka und Focus sind in der Pipeline.