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Designstück zum Kampfpreis 05.05.2017

Bühne frei für die fünfte Generation des Millionensellers Seat Ibiza.


"Konsolidierung – Entwicklung – Antreten zum Wettbewerb in der Champions League,“ nennt Seat-CEO Luca De Meo als markante Stationen der spanischen VW-Konzerntochter, die längst nicht mehr als Sorgenkind gelten kann: Satte Betriebsgewinne, mehr als 400.000 verkaufte Autos bei 8,6 Mrd Umsatz im letzten Jahr und heuer im ersten Quartal Umsatzplus von 14 Prozent.
Das muss schon auch gesagt werden, denn nach der erfolgreichen Markteinführung des Ateca und der Runderneuerung des Leon ist jetzt die Bühne frei für die fünfte Generation des Millionensellers Ibiza, der schon bisher beim jungen und beim weiblichen Publikum besonders viel Anklang gefunden hat.
Jetzt wirkt er deutlich erwachsener bei nahezu unveränderter Länge (4,059 Meter hatte seinerzeit auch der Dreiergolf), aber breiter und niedriger.
Mehr Radstand, breitere Spur, mehr Innenraum mit spürbarem Qualitätsanspruch. Die Armaturen klar und übersichtlich, Bedienung logisch (auch ganz ohne Benutzerhandbuch) und dazu noch Bestwert-verdächtiges Ladevolumen von 355 bis 1165 Liter – das alles geht dank der neuen modularen Querbau-Plattform (MQB) bei Seat jetzt auch in der Kleinwagenklasse A0.
Wesentlicher Seat-Erfolgsfaktor ist aber seit jeher nicht die Lasteselei, sondern das Design: Wie der Leon Kombi spannender dasteht als Konzernbruder Golf, oder Ateca spannender als Tiguan, so setzt auch der neue Ibiza auf dynamische Linienführung, gepaart mit praxisgerechter Motorisierung.
1,0-l-Euro 6-Dreizylinder mit 75, 95, 115 PS (55,70 85 kW) bilden die Basis, die Fahrleistungen (Spitze und 0 auf 100km/h) sind durchaus ansprechend mit  167 km/h, 14,7 sec; 182 km/h, 10,9 sec und 195 km/h, 9,3 sec.
Dazu kommen im Herbst  ein 1,5-l-Vierzylinder-Benziner mit 150 PS und die 1,6-l-Dieselvarianten mit 80, 90 und 115 PS.  Einen starken Akzent setzt Seat dann auch mit einer 90 PS starken Erdgas Variante (CNG), die bei voller Alltagstauglichkeit eine klare Ansage für Umwelt und Wirtschaftlichkeit  darstellt.
7-Gang DSG kommt eher schon im Sommer, aber auf die bisherige dreitürige ST-Variante mit 190 PS wird man vergeblich warten, da hat offensichtlich die Konzernmutter andere Pläne.
Neben dem Design ist immer schon die Preisgestaltung ein starkes Seat-Argument, und da hat man auch diesmal ordentlich zugelangt: Einstieg mit 75 PS ab 12.990 Euro, mittels Porschebank-Bonus (Versicherung, Finanzierung) sogar auf 11.490 Euro reduzierbar. Dafür kriegt man ein sehr erwachsenes Viermeterauto, das in der Basisausstattung „Reference“ bereits Klima, Mediasystem, E-Außenspiegel, Berganfahrassistent, Frontassist und Citynotbremssystem mitbringt.
Höhere Varianten sind „Style“ und der komfortbetonte Excellence sowie der sportlich ausgelegte FR (tiefergelegt, Fahrmodus-Varianten), dazu bietet Seat ausgesprochen wohlfeile Zusatzpakete, die von Navi, LED-Volllicht bis zu Assistenten und Connectivity so ziemlich alles abdecken. Und fünf Garantiejahre (oder 100.000 km) hat man den Schotten im VW-Konzern auch entlockt.
Offizieller Marktstart ist der 12. Juni, aber damit ist Seat für heuer noch lange nicht am Ende, der „Arona“ (Kompakt-SUV) sowie eine fünf- bis siebensitzige SUV-Variante, oberhalb des Ateca angesiedelt, sind in der Pipeline.