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Skoda Scala: Auf der Treppe zum Erfolg 25.04.2019

Neuer Charakter, neue Technik, neue Optik. Mit dem Scala bringt sich Skoda in der Golfklasse ernsthaft in Stellung. So fährt sich der Golf der Tschechen.


Der Skoda Rapid fuhr bislang immer etwas im Schatten zwischen Fabia und Octavia. Mit dem neuen Nachfolger soll sich das jetzt ändern. Und der heißt Scala (lat. für Treppe, Stiege) und soll nun mit neuer Technik und frischer Optik auf der Erfolgsleiter eine Stufe höher steigen.

Was kann er, der neue Golf der Tschechen? Nun, erstmal gut aussehen. Die wichtigsten Stilelemente des Scala (siehe dazu Freie-Fahrt-Ausgabe 1/2019) sind die ausdrucksstarke Front sowie die auffällig strukturierte Motorhaube. Weiterer Hingucker ist die weit heruntergezogenen Glasfläche am Heck samt neuen Skoda-Schriftzug.

Der Scala baut auf der neuen MQB A0-Plattform, die er sich mit dem Polo und dem Ibiza teilt und misst stattliche 4,36 m Länge. Damit ist er rund zehn Zentimeter länger als der Golf. Dieses Größenwachstum spürt man auch sofort. Innen gibt’s überall reichlich Platz und auch der Kofferraum fällt mit 467 Liter äußerst großzügig aus. Das ist Klassenbestwert, der Golf schafft im Vergleich dazu nur 380 Liter. Übrigens kann beim Scala auch erstmals eine elektrische Heckklappe bestellt werden.

Völlig neu auch Interieur und Cockpit: Der Linienschwung der Front findet sich auch am Armaturenbrett, in Summe alles klar aufgeräumt und geschmackvoll angerichtet, ganz nach Art des Hauses. Mittig thront ein freistehender Bildschirm, bis zu 9,2-Zoll groß für die aktuellen Generationen des modularen Infotainment-Konzernbaukasten. Erstmals gibt’s ein virtuelles Cockpit, und natürlich dürfen auch modernste Konnektivität und die mobile Online-Dienste von Skoda Connect nicht fehlen.

Motoren. Zum Marktstart werden vorerst drei Motoren angeboten, zwei Benziner und ein Diesel. Im Detail sind das ein 1.0 TSI-Dreizylinder (85 kW/115 PS) bzw. ein 1.5 TSI (110 kW/150 PS mit 7-Gang-DSG) und auf der Dieselseite ein 1.6 TDI (85 kW/115 PS). Ein 95-PS-Basisbenziner soll im Laufe des Jahres nachgereicht werden und gegen Ende des Jahres soll der Scala auch in einer Erdgas-Variante (1.0 G-TEC mit 90 PS) folgen. Alle Motoren erfüllen die Euro 6d temp-Norm, dazu gibt’s Partikelfilter für die Benziner und den Diesel. Geschaltet wird manuell (5 oder 6 Gänge) oder per 7-Gang-DSG.

Auf ersten Testfahrten konnten die Triebwerke überzeugen. Der drehmomentstarke Top-Benziner (250 Nm) macht dem Scala flotte Beine und läuft dabei kultiviert und drehfreudig. Einzig bei grobem Gasfuß hat er leichte Traktionsprobleme beim Anfahren auf nasser Fahrbahn. Durchaus ausreichend zeigt sich der kleine Dreizylinder, der akustisch nicht sofort seine Konstruktion verrät. Harmonisch und durchzugsstark (250 Nm) ist man auch im 115-PS-Diesel unterwegs. Neu beim Scala ist ein adaptives Fahrwerk (Option), wodurch er im Sportmodus noch ein wenig straffer liegt.

Preislich beginnt die erste Stufe der Scala-Treppe bei E 18.980,- (1.0 TSI), der 150-PS-Benziner steht ab E 23.830,- in der Liste und der Diesel startet bei E 23.670,-. Angeboten werden die drei Ausstattungsvarianten Active, Ambition und Style.