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Auf großem Fuß 26.09.2016

Neuer Renault Scénic schon gefahren.


Starkes Design und ein ebensolcher Auftritt sind die Hauptzutaten für den neuen Renault Scénic. Der kompakte Van, der 1996 durch sein einzigartiges Raumkonzept eine neue Fahrzeugklasse begründete, startet nun in seiner vierten Generation. Über fünf Millionen verkaufte Einheiten sprechen für seinen Erfolg.
Der neue Scénic folgt ganz dem modernen Renault-Look mit dominanter Front und muskulösen Linien. Auch die frische Zweifarben-Lackierung steht ihm gut. Ganz wichtig dabei war dem Renault Designer Laurens van den Acker auch ein solider Stand: Der Scénic rollt deshalb ausnahmslos auf schicken 20-Zöllern, quer durch alle Ausstattungsvarianten, was ebenso schick wie ungewöhnlich ist.
Viel Raum. Im Inneren herrscht hohe Luftigkeit, Mittelpunkt ist die Hochkant-Mittelkonsole mit dem großen Touchscreen, wie wir ihn aus anderen Renault-Modellen kennen. Gefühlt sitzt man in einem kleinen Espace, die zweigeteilte A-Säule unterstreicht das Van-Feeling.
Ansonsten gibt’s gewohnte Rezeptur und aktuelle Technologie nach Art des Hauses: darunter das bekannte Konnektivitäts-System R-Link, die Individualisierung mit Multi-Sense, Head-up-Display (auf Wunsch auch färbig), sowie die aktuellen Assistenz-Systeme. Neu: der serienmäßige Notbrems-Assistent mit Fußgängererkennung und Kolissionswarner. Eine Allradlenkung sucht man indes vergebens. Wahrscheinlich ist das Fehlen dieser der insgesamt familienfreundlich-komfortablen Auslegung geschuldet.
Wie es sich für einen Familienfreund gehört, steht auch die Variabilität und Alltagstauglichkeit an vorderer Stelle: 765 Liter Stauraum, Easy-Folding-System, für das einzelne (1/3 zu 2/3) oder gesamte Umlegen der Rückbank per Fingertipp vom Fahrersitz oder vom Heck aus sowie jede Menge Ablagen. Und wer mehr Platz braucht greift zum um 23 cm längeren Grand Scénic, der bis zu sieben Personen Platz bietet.
Zum Marktstart im Dezember stehen zwei Turbobenziner und vier Turbodieselaggregate zur Wahl, von 70 kW/95 PS bis 118 kW/160 PS. Sämtliche Triebwerke serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik. Getriebeseitig gibt’s je nach Kombinationsmöglichkeit Sechsgang-Schalter bzw. 6- und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC.
Die Preise starten bei E 20.990,- (TCe 115, Zen), der dCi 110 beginnt bei 
E 22.790,- (Zen). Der Grand Scénic-Aufpreis (kommt 2017) beträgt 1200 Euro.
Hybrid Assist. Anfang 2017 wird der dCi Hybrid Assist das Angebot erweitern. Er verfügt anstelle der Lichtmaschine über einen sogenannten Riemenstarter-Generator, der den Vierzylinder aus niederen Drehzahlen elektrisch mitunterstützt. Das ganze mit 48V-Batterie, die per Rekuperation geladen wird.