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Leicht und cross 05.12.2016

Schon gefahren: Neuer Suzuki Ignis.


Dass Suzuki gute Kleinwagen bauen kann, haben die Techniker aus Hamamatsu ja immer wieder bewiesen. In einer kürzlich erfolgten Umfrage wurde Suzuki gar zur weltweit beliebtesten Kleinwagenmarke gewählt.
Nun bringen die Japaner nach einer kleinen Pause mit der dritten Ignis-Generation einen sympathischen Mini-Crossover mit großen Talenten und in echt schmucker Schale. Dabei ist der neue Ignis ein - wenn man so will – Sammelsurium an Suzuki-Designs: So erinnern die Sicken am Heck an den ersten Cervo aus den 70er Jahren, die Kante in der Motorhaube stammt vom Vitara, auch der Swift spielt optisch mit.
Auf knapp sechs Quadratmeter Grundfläche wird überraschend viel Auto geboten. Je nach Variante wiegt der Ignis unter 900 kg, das verdankt er auch einer neuen Leichtgewichts-Plattform.
Trotz 3,7 Meter Länge gibt es im kleinen Viersitzer ausreichend Platz. Vorn sitzt man sogar ausgesprochen kommod, aber auch hinten kann man’s dank längsverstellbarer Rücksitze aushalten. Wenn nur nicht diese weichen Sitze nicht wären.
Cockpit und Interieur präsentieren sich klar und modern, haben sogar einen gewissen Chic, trotz Hartkunststoff-Material. Man findet sich innen sofort zurecht, Zentrum ist das mittige 7-Zoll-Infodisplay für Audio, Telefon, Navi und Co.
Zwei Motoren stehen zur Wahl: Ein 1,2 l-Benziner mit 66kW/90 PS sowie eine Mild-Hybrid-Variante (SHVS) integriertem Startergenerator, ebenfalls mit 90 PS. Auf ersten Testfahrten konnte der kleine Japaner überzeugen: Feine Fahrwerksabstimmung, trotz kurzem Radstand (2,4 m) liegt der Ignis satt und sicher auf der Straße. Sehr komfortabel, kaum hopeln oder hüpfen. Mit den 90 PS mangelt es an nichts, der fehlende sechste Gang ist praktisch kein Thema und auf der Autobahn bleibt der Suzuki angenehm leise.
Die von uns gefahrene Hybrid-Variante speichert die Bremsenergie und spendiert diese bei Bedarf, was man spürbar merkt. Rein elektrisch fahren kann er damit natürlich nicht.
Und der Ignis wäre kein Suzuki, würde er nicht auch wahlweise mit Allradantrieb zu ordern sein.  
Marktstart ist Anfang nächsten Jahres. Preise ab 11.990,- Euro, den Allrad gibt es ab 15.990,- Euro. Die Topversion "flash" mit Allrad und Hybrid kommt auf 18.490,- Euro. Je nach Ausstattung mit an Bord: Stereokamera zur Verkehrsüberwachung und für Notbrems-Assistent, Spurhakte-Assistent und Müdigkeitswarnung.