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Toyota RAV4 Hybrid 13.10.2016

Samtpfötchen fürs Gelände


Erstmals in der mehr als 20-jährigen Geschichte des RAV4 bietet Toyota neben den konventionellen Antriebssystemen auch die Hybridtechnologie an. Nach Yaris, Auris, Prius und Prius+ gesellt sich somit die insgesamt fünfte Baureihe hinzu, unter dessen Motorhaube die Elektro-Benzin-Kombination werkt. Und abermals beweisen die Japaner, dass sie wissen, was sie tun: Die Übergänge zwischen den beiden Antrieben erfolgen wie immer unbemerkt, als Fahrer muss man schon einen Blick auf das Display werfen, um zu erkennen, welcher Motor gerade aktiv ist.

Sparsam. Wer darauf achtet und mit Samt pfoten das Gaspedal streichelt, kann das System sehr gut ausreizen. Belohnt wird diese Fahrweise mit erstaunlichen Verbrauchswerten, die sich zwischen fünf und sechs Liter Treibstoff pro hundert Kilometer bewegen. Für diese Autoklasse ein durchaus erfreulicher Wert. Dabei lässt sich der RV4 auch durchaus dynamisch bewegen, die 1700 Kilogramm Eigengewicht brauchen allerdings etwas, um in Schwung zu kommen.

Erfreulich ist die Geräuschkulisse, das bei anderen Hybridmodellen oftmals aufdringliche CVT-Getriebe ist im RAV4 besser gedämpft, wodurch der Wohlfühlfaktor im Innenraum maßgeblich erhöht werden konnte. Apropos wohlfühlen: Fahrer und Passagiere haben in beiden Sitzreihen ausreichend Platz, die Materialien verfügen über eine angenehme Haptik. Für den Lenker wichtig: Die Bedienelemente sind dort, wo man sie erwartet, der gesamte Innenraum wirkt übersichtlich. In Summe ein stimmiges Fahrzeug, das dem derzeitigen Zeitgeist (Öko-Antrieb und SUV) entspricht.


Toyota RAV4 Hybrid € 33.790,–

Motoren: R4-Benzinmotor, 2494 ccm
650 V Drehstrom-Synchronmotor
Systemleistung: 145 kW/197 PS
L/B/H: 4605/1845/1675 mm
Testverbrauch: 5,7 l/100 km
MVEG-Verbrauch: 5,1/4,9/5,1 l/100 km
CO2-Emission: 118 g/km
0–100 km/h; Spitze: 8,3 s; 180 km/h
Anhängelast gebr./ungebr.: 1650/750 kg


ARBÖ-Fazit:

Plus: Verbrauch, Laufruhe, Platzangebot.
Minus: Beschleunigung etwas träge.