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Kia Ceed: Mehr Freude, mehr Design 28.06.2018

Der Golf-Gegner mit Europa-Schwerpunkt legt technisch und optisch ordentlich zu und liefert eine stimmige Gesamtperformance.


Der Bestseller von Kia, der Ceed, startet in der dritten Generation. Neben hoher Qualität und Sieben-Jahres-Garantie schätzen die Ceed-Kunden vor allem auch sein ansprechendes Design. Nicht ganz unabsichtlich hat man sich deshalb für die aktuelle Auflage optisch am schicken Coupé Stinger orientiert. Und man muss sagen: fesch ist er geworden, der neue Ceed.

Rundum erneuert, verfeinert und verbessert und auf der neuen K2-Plattform basierend trifft der Ceed (schreibt sich jetzt übrigens ohne Apostroph) punktgenau den europäischen Geschmacksnerv. Kein Wunder, ist er doch ein waschechter Europäer: Design aus Frankfurt,  Technik aus Rüsselsheim und gebaut in slowakischen Zilina. Europäischer geht’s wirklich nicht.

Bei unveränderter Länge (4,31 m) ist er flacher und niedriger geworden (jeweils zwei Zentimeter) und zeigt nun mehr Sportlichkeit. Die Fahrgastzelle wurde etwas nach hinten verlegt, was die Motorhaube stärker betont. Modern geschnitten auch das neue Heck mit flacheren Leuchten. Wirkt sehr gefällig, könnte aber ebenso bei anderen Marken zu finden sein.

Innen orientiert sich der Ceed an den neuen Modellen des Hauses, etwa dem Stonic.  Wertig verarbeitet, klar aufgeräumt und mit hoher Wohnlichkeit. Das Platzangebot geht in Ordnung, lediglich im Fond müssen sich Langbeinige mitunter etwas schlichten. Gewachsen ist der Kofferraum: Von 380 (VW Golf-Niveau) auf 395 Liter gewachsen, maximal sind es 1291. Angenehm dabei die um rund neun Zentimeter niedriger gewordene Ladekante.

Die häufig geäusserte Kritik am Vorgänger über eine unpräzise und synthetische Lenkung sowie frühes Untersteuern will Kia nun beim Nachfolger aus der Welt räumen und legte Hand an Fahrwerk und Lenkung an.  Die verbesserte Geometrie und Abstimmung wirkt, der Neue fährt sich gefühlt präziser und agiler in Kurven. Auch dank 30 Prozent steiferer Karosse.

Alle Motoren Euro 6d Temp: Das Motorenangebot umfasst drei Benziner: den 1,4 MPI–Vierzylinder mit 100 PS, den Turbo-Dreizylinder 1,0 T-GI mit 120 PS sowie den neuen 1,4 T-GI mit 140 PS, dem dem Ceed flotte Beine macht. Auf der Dieselseite wird der 1,6 CRDI geboten, wahlweise mit 115 oder 136 PS. Die beiden stärksten Aggregate können auch mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe geordert werden. alle Motoren erfüllen übrigens die Abgasnorm Euro 6d temp.


Erstmals Stauassistent. Dem Zug der Zeit entsprechend umfangreich ist auch die Ausstattung: So kommt bereits die Basisversion ”Titan”  serienmäßig u. a. mit Frontkollisionswarner mit Notbremssystem, Assistenten für Fernlicht und Spur halten, Müdigkeitswarnung sowie adaptivem Tempomat, Fünf-Zoll-Multimediadisplay sowie LED-Tagfahrlicht. Die Ausführungen mit 7-Zoll-Touchscreen oder 8-Zoll-Navigation verfügen zudem über Android Auto  und Apple CarPlay.
Weitere Goodies wie etwa Totwinkel-Überwachung, Verkehrszeichenerkennung, Querverkehrswarner, Parkassistent, induktives Handyladen oder der neue Stauassistent (hält selbstständig Abstand zum Vordermann inklusive Bremsen bis zum Stillstand und wieder anfahren) finden sich in den höher ausgestatteten Varianten.

Änderungen gibt es bei den Karosserievarianten: Der Dreitürer fällt mangels Nachfrage aus dem Programm. Dafür startet neben der Kombiversion im September auch erstmals eine elegante Shooting Brake-Variante (Herbst). 2019 soll ein effizienter 48-Volt-Mildhybrid folgen und auch über eine Crossover-Version wird hinter vorgehaltener Hand gesprochen.

 

Die Preise starten bei E 17.490,- (5 türig; 100-PS-Benzin; Titan) bzw. E 18.690 (SW; 100 PS-Benzin; Titan), die Dieselmodelle beginnen bei E 21.290,- (5 türig; 116 PS-Diesel; Titan), bzw. E 22.490,- (SW; 116 PS-Diesel; Titan), Topausstattung Platin ab E 29.390 (5 türig; 1,4 T-GDI) bzw. E 30.590,- (SW; 1,4 T-GDI).