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Subaru Forester 2,0i Comfort Eye Sight 21.03.2018

Eine grundsolide Angelegenheit.


Wie hat schon Karl Valentin gesagt: „Natürlich freue ich mich  wenn es regnet. Weil wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!”  Dieser zwingenden Logik folgend müsste sich jeder Eigner eines Subaru Forester über ganzjähriges Sauwetter inklusive Wolkenbruch, Tiefschnee und Glatteis freuen. Denn je schlechter die äußeren Umstände, desto klarer treten die Fähigkeiten des Forester zutage.
Ein grundsolides Auto gibt Subaru dem Piloten da in die Hand, das im Wesentlichen mit drei Alleinstellungsmerkmalen punktet:
Mit dem Vierzylinder-Boxermotor, bei dem man versucht ist, immer wieder die Zylinder nachzuzählen, weil er mit der Laufruhe und Seidigkeit eines Sechszylinders agiert.
Mit dem permanenten linearen Allradantrieb („Symmetrical AWD”), der nicht nur abseits fester Pisten, sondern auch im Alltags-Asphaltbetrieb hohe Souveränität bei durchaus komfortabler Fahrwerksabstimmung vermittelt.
Mit dem „EyeSight” Assistenzsystem, das auf dem Zusammenwirken von Stereokameras beruht, in seiner Grundkonzeption der Funktion des menschlichen Auges nachempfunden ist und bei allen Tests stets Bestnoten eingefahren hat.
Man darf sich somit dem Forester mit durchaus hohen Erwartungen nähern. Etwas kantiger als der Mainstream der Pseudo-SUV-Gehsteigkanten-Schönlinge steht er da, bietet gute Übersichtlichkeit und bei 4,6 Metern Gesamtlänge auch ordentlich Platz für die Hinterbänkler sowie ein Kofferraumvolumen von 505 bis 1.564 Liter. Der 2-Liter-Boxer liefert als Benziner 110 kW/150 PS an eines der besten stufenlosen CVT-Getriebe auf dem Markt und wer es besonders sportlich will, kann den Kraftfluss auch mit Paddles über sechs Getriebetufen an die aktiv gesteuerte elektronische Drehmomentverteilung weiterleiten.
Mit den rund 1,5 Tonnen Gesamtgewicht hat der Antrieb jedenfalls leichtes Spiel. Im flotten Testbetrieb zerstäubte der 2.0i EyeSight Lineartronic dabei 7,7 Liter Sprit auf 100 Kilometern, was die Normangabe von Subaru (6,5 Liter) noch relativ realistisch erscheinen lässt.
Stimmiges Paket. Unser Testwagen war bis auf Navi ziemlich voll ausgestattet, LED-Licht, EyeSight, Sideview-Kamera, Traktions- und Bergabfahrhilfe für den Offroadbetrieb und die sonst noch gängige Assistentenmannschaft vom adaptiven Tempomaten bis zur Connectivity waren an Bord, ein paar kleine Eigenwilligkeiten in der Bedienung hat man schnell im Griff, das Fahrverhalten überzeugt und der Gegenwert des Gesamtpaktes von 34.990 Euro (als Comfort S mit 38.240 Euro) ist durchaus fair kalkuliert.

 

Subaru Forester 2.0i, EUR 34.990,-


Motor:  Vierzylinder-Boxer-Benziner, 1995 ccm
Leistung: 110 kW/150 PS
L/B/H: 4610/1795/1735 mm
Testverbrauch: 6,5 l/100 km
MVEG-Verbrauch*: 9,1/6,1/7,2 l/100 km
CO2-Emission: 150 g/km
0-100 km/h; Spitze: 11,8 s; 192 km/h
Kofferraum: 505/1564 Liter

*) innerorts/außerorts/kombiniert


ARBÖ-Fazit:
Plus: Eye-Sight, permanenter Allradantrieb, Allwetter-Talente.
Minus: Kleine Eigenwilligkeiten in der Bedienung.