Renault Talisman Grandtour dCi 160 Initiale Paris

Komfort-Kombi für die große Tour

Honda HR-V 1.6 i-DTEC

Allrounder mit cleveren Ideen

Toyota Hilux 2,4 D-4D Lounge

Lifestylischer Offroader

Nissan Navara DoubleCab 4x4 Tekna

Durch dick und dünn

Ford Mustang 2,3 Ecoboost

American Way of Drive

smart fortwo Cabrio turbo

Oben ohne durch die Stadt

BMW X4 M40i

Der Bulle ist los

Kia Niro - Sauber, Mann

Der schicke Crossover-Hybrid punktet als stimmiges Gesamtpaket und...

Suzuki Baleno

Schlicht und schick

Honda SH 300i

Praktischer Pendler-Express

Subaru XV 2.0i Comfort

Sieben Liter – aber echt!

Toyota RAV4 Hybrid

Samtpfötchen fürs Gelände

Nissan Leaf

Keine „Leaf”erschwierigkeiten

Mini John Cooper Works Cabrio

Der offene Maximal-Mini

Ford Mondeo Vignale Traveller

„Fährt der alte Lord fort ...

Honda CRF 1000 L Africa Twin

Für den langen Weg

BMW M2 Coupé

Schärfer geht nicht mehr

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Organisiertes Versprechen

Sie fahren kaum weiter als 50 km von zu Hause fort und haben viel Zeit zum Tanken (Laden)? Sie verfügen weiters über ein Haus samt Garage und Ladestation im Speckgürtel einer größeren Stadt? Dann auf zum nächsten Händler und zur Förderstelle – Sie sind der ideale Kunde für ein Elektroauto. All die anderen Zweifler können sich entspannen: Sie machen nichts falsch, wenn sie sich beim Autokauf nochmals für einen Benziner oder (Plug-in-)Hybrid entscheiden, beim Diesel darf man schon ein bisserl zweifeln.

Ganze 9000 E-Autos sind bisher in Österreich verkauft worden, davon nur rund 20 Prozent an Private, 80 Prozent dagegen (ordentlich gefördert) an Unternehmen. Der flächendeckende Ausbau von Schnellladestationen ist derzeit noch im Stadium des organisierten Versprechens, die künftige einheitliche Preisgestaltung für Ladegebühren ein Fall für Zukunftsforscher und was die Reichweiten-Ansagen betrifft, so sind dagegen die heftig kritisierten Verbrauchsangaben für Verbrennungsmotoren nahezu Muster an Wahrhaftigkeit. Zumindest im Echtbetrieb. Bei den hinter uns liegenden Jänner-Temperaturen mit Licht, Heizung und Autobahntempo unterwegs bleiben von versprochenen 300 Kilometern vielleicht noch gute 100 übrig.

Keine Frage jedoch, dass diese Probleme in Zukunft mit viel Engagement und hohen Investitionen in den Griff zu kriegen sind. Nur müssten wir uns halt auch Gedanken darüber machen, woher der Strom kommen soll. Und zwar bevor das E-Mobil massentauglich wird. Sonst wird’s womöglich finster in Österreich ...

KR Dr. Heinz Hofer, ARBÖ-Präsident

50 Jahre Pannendienst

Zu 117.000 Pannen sind unsere ARBÖ-Techniker im abgelaufenen Jahr gerufen worden. Und kein einziges dieser Pannenopfer ist ohne Hilfe geblieben, der Großteil hat die Fahrt auf eigener Achse fortsetzen können, der Rest im Abschleppwagen oder in einem ARBÖ-Leihmobil. Geholfen haben wir unseren Mitgliedern natürlich schon von Anfang an, in der Zeit der frühen Heldensagen, als ehrenamtliche Funktionäre diese Aufgaben übernahmen, wie etwa der legendäre Puch-Techniker Ernstl Rabitsch, der auch schon bei 20 nächtlichen Minusgraden und vereisten Straßen mit seiner Beiwagenmaschine Autoersatzteile von Graz nach Schladming transportierte.

Aber 1967, als der damalige Bürgermeister Bruno Marek vor dem Wiener Rathaus die erste Flotte von „Puch-Schammerln” auf den Weg schickte, war das die Geburtsstunde unseres professionell organisierten Pannendienstes. Ein paar Keilriemen, Schrauberwerkzeug, Hammer, Wagenheber, „Birndln” viel Draht und Improvisationskunst unserer Pannenfahrer: Das reichte damals in den meisten Fällen fürs Weiterkommen.

Aber auch heute, da allein die Ausstattung eines Pannenfahrzeuges samt Diagnose-Elektronik wesentlich mehr kostet als seinerzeit das ganze Pannenauto, ist ein Faktor konstant geblieben: das Können, das Wissen und die Erfahrung unserer Techniker. Deshalb feiern wir heuer 50 Jahre ARBÖ-Pannendienst – durchaus mit Stolz auf unsere Pannenfahrer, die täglich und erfolgreich im Dienst unserer Mitglieder unterwegs sind.

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Liebkind Diesel gerät unter Druck. Was werden wir in Zukunft fahren?

Der Diesel ist und bleibt Liebling der Österreicher. Aber: Er kommt unter Druck. Letztendlich hängt die Zukunft des Selbstzünders an zwei Dingen: an den gesetzlichen Flottenverbrauchsvorgaben (deswegen versuchen sich immer mehr Hersteller am E-Auto) und an den Abgasgrenzwerten.

Trotz seiner Zurückhaltung bei Verbrauch und CO2 gibt’s beim Diesel das Problem mit höheren NOx-Werten (Stickoxid). Doch moderne Dieseltechnik schafft es, den Selbstzünder mit SCR-Kat und Ad-Blue relativ sauber zu machen. Diese Technik ist aber nicht billig. Bei Mittel- oder Oberklassemodellen fällt dies geringer ins Gewicht als bei Kleinwagen. Dennoch zählt jeder Euro bei Entwicklung und Preisgestaltung. Ein Grund, warum kleinere Diesel noch keinen SCR-Kat haben. Also doch besser Benziner? Na ja. Moderne Direkteinspritzer haben es wieder mit erhöhten Partikelwerten im Abgas. Und so soll über kurz oder lang auch dem Benziner ein Partikelfilter verordnet werden. Aber auch das macht die Autos wieder teurer, aber schlussendlich auch sauberer.

Bis das Elektro- oder Wasserstoffauto massentauglich wird, wird uns wohl der Verbrenner noch einige Zeit bewegen. Aber bitte dann in seiner saubersten Form und auch mit elektrischer Unterstützung, sprich als Hybrid. Und das sollte uns allen aber auch etwas wert sein.

Sebastian Obrecht

Der Tarifdschungel bei Stromanbietern für E-Autos ähnelt leider noch jenem der Handytarife.

Mit Grundgebühr oder ohne Grundgebühr, schnell oder langsam laden, Stunden- oder Minutenabrechnung: Wer die Energiekosten für Elektroautos berechnen möchte, muss sich durch einen Dschungel an Berechnungsmöglichkeiten schlagen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass schnelles Laden naturgemäß einen teureren Minutentarif hat, dafür dauert die Ladung kürzer, wodurch die gesamten Energiekosten in Summe wieder günstiger sind. In den meisten Fällen allerdings nur, bis das Fahrzeug zu 80 Prozent geladen ist, danach wird automatisch wieder langsamer geladen, wodurch sich die Kosten wegen der längeren Standzeit wieder erhöhen. Langsames Laden hingegen hat stets einen scheinbar günstigen Minutentarif, allerdings ist die Ladezeit aufgrund der geringen Ladeleistung entsprechend lang, wodurch die Kosten wieder steigen.

Verwirrt? Damit sind Sie nicht allein, und es zeigt, wie wichtig eine transparente Datenbank wäre, die E-Auto-Benutzern auf einen Klick zeigt, wann wo, zu welchen Tarifen und mit welcher Ladeleistung „getankt” werden kann. Ähnlich der Preisauszeichnung an Tankstellen wäre dies konsumentenfreundlich und würde die Alltagstauglichkeit der E-Autos enorm vereinfachen.