BMW 330e Limousine

Aus Freude am Sparen

Honda HR-V 1,5 VTEC Turbo Sport

Ein bisschen mehr ...

Der Musterschüler ist perfekt gereift

Dauertest-Start Nissan Qashqai 1,3 DIG-T. Der beliebte Crossover-Pionier...

Mercedes C 220d 4Matic

Hübsch, dynamisch, aber sprachfaul

Mazda3 G122 Comfort+

Feiner Fahrkünstler als Geheimtipp

Nissan Micra N-Sport

Speedy Gonzales

Ford Focus Active

Robuste Dynamik

Kia e-Niro

Äußerst agil und attraktiv

Hyundai Tucson N-Line Plus

Brav ist nur der Verbrauch

Mazda CX-5 CD 184

Wie zu Hause auf dem Sofa.

Suzuki Jimny 1.5 VVT Allgrip flash

Sympathie mit Kanten

Honda CR-V Hybrid

Spannungsgeladen auf leisen Sohlen

Mitsubishi Outlander PHEV

Stecken und Reichweite strecken

So muss Elektro

Hyundai Nexo. Erster Alltagstest des Wasserstoff-SUV mit Brennstoffzelle....

BMW 320d xDrive M Sport

Aller guten Dinge sind drei

Mercedes A180d

„A Klasse” für sich

KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Fixpunkte

„Kein Stein
bleibt auf dem anderen! Unser gesamtes Mobilitätssystem ist im Umbruch.” So der generelle Tenor der Prognosen von Fachleuten. Über das Für und Wider, über Vor- und Nachteile, Gefahren und Erfolge lässt sich lang und breit diskutieren, auch darüber, ob wir in naher Zukunft Mobilitätsanforderungen elektrisch, mit Wasserstoff, Benzin oder Diesel bewältigen oder – die wahrscheinlichste Variante – mit einem Mix aus den jeweils geeignetsten Antriebsformen.

Der ARBÖ, Interessensvertretung seiner rund 400.000 Mitglieder in allen Fragen einer unverzichtbaren, sinnvoll genutzten Mobilität, setzt in diesem Meer von Fragen zwei klare Fixpunkte: Erstens die intensive Schulung unserer Techniker für alle künftigen Herausforderungen und zweitens die ständige Modernisierung und Erweiterung unserer Niederlassungen. So haben unsere Mitarbeiter im Lauf des Jahres ständige Weiterbildungen absolviert, haben wir Neu- und Umbauten unserer Prüfzentren in Saalfelden, Mistelbach, Mattersburg, Parndorf, Reutte, Ried und Deutschlandsberg in Angriff genommen oder schon abgeschlossen und gleichzeitig unseren Fuhrpark vergrößert. Denn egal, womit Sie in Zukunft fahren – Pannen und Defekte wird es immer geben, und unser Erfolg wird daran gemessen, wie schnell und wirksam wir Hilfe leisten können. Darauf und auf die Qualität unserer Dienstleistungen können sich unsere ARBÖ-Mitglieder auch in Zukunft verlassen!

Mit den besten Wüschen für ein schönes Weihnachtsfest und ein unfallfreies, erfolgreiches neues Jahr!

Dr. Peter Rezar, ARBÖ-Präsident

Politik gefragt

Jetzt ist es schon wieder passiert – die ebenso prominent wie fachlich versierte Jury hat mit dem Audi e-tron nach dem Tesla im Vorjahr auch heuer ein reines E-Mobil zum Sieger des Großen Österreichischen Automobil-Preises gewählt. Diese Entscheidung ist nicht überraschend und zeigt, wohin der Weg führt. Die E-Mobilität wird einen wichtigen Teil im Mobilitätsverhalten der Zukunft einnehmen, und Fahrzeuge wie der heurige Gewinner ebnen den Weg zu einer höheren Marktdurchdringung dieser Technologie. E-Mobilität wird künftig eine von mehreren Antriebskonzepten sein. Daneben werden sich noch andere Technologien etablieren, wie etwa Plug-in-Hybride oder Wasserstoffautos, auch der Benzin- und Dieselantrieb wird sich weiterentwickeln und uns noch viele Jahre begleiten. Welche Antriebstechnologien sich auch immer durchsetzen, wichtig ist, dass die Mobilität leistbar bleibt. Ökosteuer, NoVA-Berechnung neu, Mautfragen, Klimastrategie – vieles steht im Raum, was unsere Mobilitätsentscheidungen in Zukunft beeinflussen wird. Und das muss unseren ARBÖ als Interessenvertreter brennend interessieren, weil Mobilität in unserer Gesellschaft unverzichtbar ist und bei allem nötigen Respekt vor dem Klimaschutz nicht zum Luxusgut verkommen darf. Wie es weitergeht, wird sich wohl erst entscheiden, wenn die neue Regierung ihre Arbeit aufgenommen hat. Klar muss aber sein, dass Mobilität ein Grundbedürfnis ist und die freie Wahl des Fortbewegungsmittels bestehen bleiben muss.

Ich wünsche allen unseren Mitgliedern und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Elektroauto. Eine Studie zeigt die Preistreiber beim E-Auto.

Es klingt irritierend: Eine Studie der int. Unternehmensberatung A.T. Kearney behauptet, Elektroautos würden 60 Prozent höhere Materialkosten verursachen als Verbrenner-Autos. Wo doch ein E-Auto mit deutlich weniger Bauteilen auskommt.

Die Studie nennt die Hürden der Hersteller, um in Sachen Preis/Leistung mit Verbrennern gleichziehen zu können. Und diese Hürden sollen auch bei den Akkus liegen, die teurer statt günstiger werden. Bisher ist man von steigenden Volumina und günstiger werdender Zellproduktion ausgegangen. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein! Durch eine angespannte Marktsituation steigen die Preise. Diese höheren Kosten müssen an anderen Stellen eingespart werden, z. B. bei der Kühlleistung der Batterien oder beim Korrosionsschutz. Und Qualitätsabstriche fallen schwer, vor allem im Premium-Segment.

Experten von A.T. Kearney haben errechnet, dass beispielsweise der Mercedes EQC, dessen Batterie allein 650 kg wiegt, gegenüber einem Verbrenner-GLC ein Mehrgewicht von 690 kg mitbringt. Dieses Zusatzgewicht erhöht aufgrund der erforderlichen stärkeren Fahrwerksauslegung (Achsen, Räder, Lenkung, Bremsen) die Kosten um bis zu zehn Prozent. Auch der Crash-Schutz der Batterie sorgt für zehn Prozent Mehrkosten. Der Ausweg laut Studie: Optimierung der Gesamteigenschaften und effizientes Kostenmanagement. Verbessert sich die Aerodynamik durch reduzierte Fahrzeughöhe, kann der Batterieenergieinhalt bei gleicher Reichweite reduziert werden. Eine Kilowattstunde spart dann bis zu 80 Euro Materialkosten.

Sebastian Obrecht

Bahn entspannt. Nicht immer, wie zig ÖBB-Kunden erfahren mussten.

Ich bin überzeugter Autofahrer. Und dennoch entschied ich mich vor Kurzem für eine Dienstreise nach Tirol für die Bahn als Reisemittel. Nach der Hinfahrt war ich auch noch durchaus angetan vom raschen, problemlosen und entspannten Reisen.

Ganz anders verlief hingegen die Rückfahrt: Das Ticket kostete inklusive Sitzplatzreservierung von Innsbruck nach Wien stolze 72 Euro. Ein unverschämt hoher Preis, denn der Railjet war letztlich heillos überbucht. Es war nicht annähernd daran zu denken, zu meinem reservierten Sitzplatz zu gelangen, nicht einmal der Schaffner kam durch. Zig anderen Fahrgästen und mir blieb nur ein Stehplatz im Gang. Letztlich stieg ich in Kufstein in die 1. Klasse um, dort fand ich zumindest vor der Bordtoilette Platz zum Sitzen – am Boden! Selbst der Fahrer entschuldigte sich in den Durchsagen für die chaotischen Zustände an Bord. So ist Bahnfahren jedenfalls keine Alternative zum Auto. Mehr zahlen für einen Stehplatz bzw. Sitzplatz am Boden motiviert jedenfalls nicht zum Umsteigen. So umweltfreundlich kann dieses Reisemittel gar nicht sein …