Renault Talisman Grandtour dCi 160 Initiale Paris

Komfort-Kombi für die große Tour

Honda HR-V 1.6 i-DTEC

Allrounder mit cleveren Ideen

Toyota Hilux 2,4 D-4D Lounge

Lifestylischer Offroader

Nissan Navara DoubleCab 4x4 Tekna

Durch dick und dünn

Ford Mustang 2,3 Ecoboost

American Way of Drive

smart fortwo Cabrio turbo

Oben ohne durch die Stadt

BMW X4 M40i

Der Bulle ist los

Kia Niro - Sauber, Mann

Der schicke Crossover-Hybrid punktet als stimmiges Gesamtpaket und...

Suzuki Baleno

Schlicht und schick

Honda SH 300i

Praktischer Pendler-Express

Subaru XV 2.0i Comfort

Sieben Liter – aber echt!

Toyota RAV4 Hybrid

Samtpfötchen fürs Gelände

Nissan Leaf

Keine „Leaf”erschwierigkeiten

Mini John Cooper Works Cabrio

Der offene Maximal-Mini

Ford Mondeo Vignale Traveller

„Fährt der alte Lord fort ...

Honda CRF 1000 L Africa Twin

Für den langen Weg

BMW M2 Coupé

Schärfer geht nicht mehr

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Nächstes Jahr bestimmt!

Der Weg zur Hölle ist bekanntlich mit guten Vorsätzen gepflastert.

Allerdings nur mit solchen, die wir nicht umsetzen. Nehmen wir uns also für das kommende Jahr ein paar Dinge vor, die uns zwar nicht gleich zu Verkehrsheiligen machen, aber einfach zu realisieren sind.

Da geht es nicht nur um Themen wie alkoholisiertes Fahren oder Handy-Spielereien im Auto, das ist sowieso verboten und auch wirklich gaga. Sonder es geht auch um Dinge, die entscheidend zur Verkehrssicherheit beitragen, wie Fairness oder genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Wer auf der Autobahn Telefonnummer und Internetadresse einer vorausfahrenden Nageldesignerin lesen kann, ist garantiert zu nah dran.

Oder den Blinker so zu setzen, dass andere Verkehrsteilnehmer sich auf den bevorstehenden Richtungswechsel einstellen können. Das gilt auch beim Verlassen eines Kreisverkehrs.

Oder Geschwindigkeitsbeschränkungen als das zu betrachten, was sie sind und nicht als unverbindliche Empfehlungen des Gesetzgebers. 30 km/h vor Schulen sind 30 km/h und nicht 40 km/h!

Und wenn wir uns vor Augen halten, dass fast ein Drittel aller Zweiradunfälle damit zu tun hat, dass (Motor-)Radfahrer von Autofahrern übersehen werden, dann bleibt auch hier viel Raum für gute Vorsätze.

Diese Aufzählung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber schon wenn ich für den auf der Nebenspur verzweifelt Blinkenden die Lücke aufmache, leiste ich einen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zum Aggressionsabbau. In diesem Sinne auf ein gutes, unfallfreies Jahr 2017.

KR Dr. Heinz Hofer, ARBÖ-Präsident

Spannende Zukunft

Der 33. Große Österreichische Automobil-Preis
des ARBÖ ist Vergangenheit und die automobile Zukunft wird vielfältiger. Kaum je zuvor hat diese glanzvolle Veranstaltung im Wiener Colosseum XXI – ausgezeichnet durch die Anwesenheit von Verkehrsminister Jörg Leichtfried und praktisch der gesamten Automobilbranche – so viele Antworten gegeben und gleichzeitig so viele Fragen aufgeworfen.

So zeigt die Wahl des Tesla zum Sieger in der Premium-Klasse eindrucksvoll, dass am Elektro-Antrieb wohl kein Weg vorbeiführen wird. Ebenso eindrucksvoll beweist die Vergabe des Umweltpreises an Infiniti für die erste serienreife variable Verdichtung das enorme Potenzial der Schadstoffreduktion, das noch in der Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors liegt.

Eine Wahl übrigens, zu der Motorenpapst Univ.-Prof. Hans-Peter Lenz den ARBÖ auf offener Bühne beglückwünscht hat, denn falls die EU-Prognose in Erfüllung geht, dass 2030 rund ein Drittel aller Autos elektrisch fahren sollen, heißt das im Umkehrschluss: Zwei Drittel aller Autos werden auch 2030 noch immer von Verbrennungsmotoren angetrieben. Der jeweilige Einsatzzweck wird also in Zukunft das optimale Antriebskonzept vorgeben und die Mobilität wird spannender und variantenreicher als je zuvor. Wir als ARBÖ bereiten uns mit einer Zukunftswerkstatt längst intensiv darauf vor und sind gerüstet. Eines darf ich jetzt schon versichern: Egal ob Sie als Mitglied in Zukunft auf Volt oder Sprit setzen – wir sind für Sie da und werden auch im kommenden Jahr alles tun, um Ihr Vertrauen und Ihre Klubtreue zu rechtfertigen!

Ich wünsche allen unseren Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, unfallfreies neues Jahr.

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Elektroautos. Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern.

Elektroautos
sind emissionsfrei (abhängig natürlich, wie der Strom dafür erzeugt wird), lautlos und bieten beeindruckende Agilität im Stadtverkehr. Eigentlich alles Vorzüge, die einen als Autofahrer sofort überzeugen sollten. Allein mir fehlte der Glaube, dass sich die doch relativ teuren E-Autos mit einer überschaubaren Reichweite von 150, 200 Kilometern wirklich durchsetzen können. Na gut, sagen die Experten, alles kein Problem. Laut „Fahrerprofil” legt ein durchschnittlicher Autofahrer ja sowieso nicht mehr als 30, 40 Kilometer am Tag zurück. Und die Ladesäulen werden auch immer mehr. Muss man sich nur einteilen und dazwischen immer ein bisserl Strom zapfen.

Die Realität sieht derzeit anders aus. Aber: Eine neue Generation an Elektrofahrzeugen (bitte umblättern) scharrt schon in den Startlöchern, manche davon Studien, einige aber schon konkrete Zusagen und schon ab nächstem Jahr bei den Händlern. Dann sollen Reichweiten von 400 bis 500 Kilometern kein Thema mehr sein – ein großes Versprechen.

Laut einer aktuellen Studie (siehe Seite 34) soll übrigens bis etwa 2030 jeder dritte Neuwagen in der EU ein Elektroauto sein. Wichtig dabei ist nur, dass sich das E-Auto über seine Vorteile verkauft. Und nicht nur über Verbote bei Verbrennungsmotoren.

Sebastian Obrecht

Es wird scheinbar ernst: Berichten zufolge soll die deutsche Pkw-Maut jetzt tatsächlich kommen.

Autofahrten auf deutschen Bundesstraßen und Autobahnen könnten schon bald etwas kosten. Der ursprüngliche Plan des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt war, dass alle Autofahrer zahlen müssen, die deutschen Autofahrer die Mautkosten - im Gegensatz zu allen anderen EU-Bürgern - über die Kfz-Steuer aber wieder refundiert bekommen.

Für dieses Vorhaben zog sich der Politiker einen heftigen Rüffel der EU zu. Lange war es still geworden, doch vor wenigen Tagen überraschten Medienberichte, wonach eine Einigung zwischen unseren nördlichen Nachbarn und der EU unmittelbar bevorstehe. Noch weiß man nicht, wie das neue Modell aussehen soll. Klar ist jedoch, dass Autofahren in Deutschland teurer wird. Insbesondere für jene Österreicherinnen und Österreicher, die im deutschen Grenzgebiet leben und regelmäßig das kleine oder große deutsche Eck benutzen.

Äußerst erfreulich ist daher die Ankündigung von Verkehrsminister Jörg Leichtfried, der weitere Schritte ankündigt, so Österreicherinnen und Österreicher benachteiligt werden. Und auch der ARBÖ wird sich dafür einsetzen, denn es kann nicht sein, dass sich Deutschland auf Kosten anderer europäischer Autofahrer Geld für Infrastrukturmaßnahmen einhamstert.