Durch das Land der Störche und der Seen

Unterwegs mit dem Skoda Kodiaq durch die Weiten der masurischen Seenplatte.

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Grüne Hügel, weiße Sandstrände und kulinarische Leckerbissen: Auf der...

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Die Insel im Polarmeer gibt den Reisenden mit Feuer und Eis kalt – warm....

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KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

100 Millionen

Zuerst die Tatsachen: In Europa sind rund 100 Millionen Dieselfahrzeuge unterwegs, ein Dieselauspuff ist ganz sicher kein Luftkurort, die Stickoxide schädigen die Lunge und tragen zu Feinstaubbildung bei. Und: Unter der weit gefassten Euro-6-Norm gibt es auch noch jede Menge Stinker, die im Realbetrieb die vorgesehenen Grenzwerte vielfach überschreiten. Höchster Handlungsdruck für die Hersteller, keine Frage. Immerhin: Seit September gelten in Deutschland die Norm Euro 6d und das realitäts nahe RDE-Prüfverfahren (Real Driving Emis sions) für neue Typenzulassungen. Bis das für die Neuzulassung aller Diesel-Pkw schlagend wird, schreiben wir September 2019.

Jeder mündige Kunde steht also vor komplexen Kaufentscheidungen, bei denen es längst nicht nur um Prozente und Rabatte geht. Der ARBÖ versucht, seinen Mitgliedern nicht nur mit dem Klubjournal Freie Fahrt, sondern auch im täglichen Beratungsgespräch unserer Techniker markenneutrale Orientierungshilfe zu geben.

Wenn jetzt allerdings eine Studie erklärt, dass in Europa Dieselfahrzeug-Emissionen der Grund für 10.000 vorzeitige Todesfälle seien, davon 5.000 wegen nicht eingehaltener Abgaslimits (in Österreich 170/80 Todesfälle), dann sollte man, ohne den Machern der Studie ihre Seriosität abzusprechen, schon die Realitäts- und Lebensnähe solcher Zahlen hinterfragen.

KR Dr. Heinz Hofer, ARBÖ-Präsident

Feuer statt Asche

Es war schon ein beeindruckender Blick in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft unseres ARBÖ, dieser Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens unseres professionellen Pannendienstes.

Der würdige Rahmen des Wiener Rathauses, die anerkennenden Worte von Bürgermeister Michael Häupl – da haben einige unserer ganz altgedienten Funktionäre feuchte Augen bekommen und die jungen achtungsvoll den Leistungen von damals Respekt gezollt.

Der Pannendienst ist natürlich bis heute ein Herzstück unserer Tätigkeit geblieben und hat sich in diesem halben Jahrhundert ebenso weiterentwickelt wie die gesamte Automobiltechnik.

Und ein Herzstück des ARBÖ wird er neben den technischen Dienstleistungen und der Interessenvertretung unserer Mitglieder auch in Zukunft bleiben, wenn auch unter vielen neuen Herausforderungen der Mobilität, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, sagt der Volksmund, und deshalb sind wir mit ganzer Kraft unterwegs in Richtung Zukunft als umfassender Mobilitätsanbieter im Dienst unserer Mitglieder. Denn „Tradition heißt nicht, die Asche bewahren, sondern das Feuer hüten”, so haben es sinngemäß schon Benjamin Franklin, Johannes XXIII. und Gustav Mahler formuliert, und das gilt auch für uns!

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Vier Handflächen. So klein ist in etwa der Kontaktbereich vom Auto zur Straße.

Kürzlich präsentierten die Autohersteller ihre neuesten Kreationen, Ideen und Premieren in Frankfurt (die wichtigsten IAA-Highlights finden Sie auf der nächsten Seite). Elektromobilität und Antriebseffizienz waren dabei vorrangige Themen. Die Fahrzeuge werden immer schlauer, vernetzter und sicherer.

Die Basis alldessen sind jedoch immer noch die Reifen. Was nützt im Ernstfall die ganze Elektronik-Armada an Bord, wenn man auf alten Patschen fährt? Herzlich wenig. Nur auf einer Fläche circa so klein wie vier Handflächen hat ein Auto Kontakt zur Straße. Das ist nicht viel. Egal ob schlanker Kleinwagen oder 2-TonnenSUV, Reifen müssen da ganze Arbeit leisten. Damit wird beschleunigt, gelenkt und gebremst.

Gerade vor Beginn der kalten Jahreszeit sollte man deshalb seiner Bereifung Beachtung schenken und auch rechtzeitig ans Umstecken auf Winterreifen denken. Nur wer mit optimalen Winterpneus unterwegs ist, kommt auch in extremen Bedingungen sicher durch die kalte Jahreszeit. Wir haben für Sie zusammen mit dem ACE (Automobil Club Europa) acht aktuelle Winterreifen-Modelle in einer gängigen Dimension getestet (Seite 30).

Aber auch das Autofahren im Herbst sollte nicht unterschätzt werden. Tipps dazu finden Sie auf Seite 34.

Sebastian Obrecht

Autokäufer 2017: Im Prämiendschungel auf der Jagd nach dem besten Schnäppchen.

Rosige Zeiten für Autokäufer: Nach dem ersten Dieselgipfel, bei dem sich Verkehrsminister Leichtfried und die österreichischen Importeure auf einen Ökobonus geeinigt haben, übertrumpfen sich die Automarken tagtäglich mit neuen finanziellen Zuckerln beim Autokauf. Das ist grundsätzlich erfreulich, nur macht es die KfzAnschaffung nicht leichter. Es werden allein sieben verschiedene Bezeichnungen für den Ökobonus kommuniziert. Die einzelnen Prämien variieren nicht nur zwischen den Marken, sondern auch zwischen den einzelnen Modellen und teilweise wird sogar unterschieden, ob es sich um eine Tageszulassung oder einen reinen Neuwagen handelt. Hinzu kommt noch der gelernte Händlerrabatt und für Elektroautos die staatliche Elektromobilitätsförderung. In Summe können – exklusive Händlerrabatt – Förderungen von mehr als 11.000 Euro geltend gemacht werden. Vorausgesetzt es gibt einen Eintauschwagen, der den Förderbedingungen entspricht.

Interessenten bleibt demnach beim Autokauf nichts anderes übrig, als viel Zeit mitzubringen und verschiedene Angebote zu vergleichen. Dann kann derzeit ein richtiges Schnäppchen gemacht werden.

„Motivieren Sie die derzeitigen Prämien zum Autokauf?”
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge per E-Mail: meinung@arboe.at