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Durch das Land der Störche und der Seen

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Grüne Hügel, weiße Sandstrände und kulinarische Leckerbissen: Auf der...

Zwischen den Elementen

Die Insel im Polarmeer gibt den Reisenden mit Feuer und Eis kalt – warm....

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Wie es weitergeht

Die Vienna Autoshow zu Jahresbeginn war zweifellos eine beeindruckende Leistungsschau der Autoindustrie. Unter der glanzvollen Oberfläche aber waren zwei Dinge erkennbar: einerseits die Verunsicherung der Konsumenten, andererseits der Aufbruch der Hersteller zu neuen Ufern. Belegt wird das durch eine brandneue Studie von Sopra Steria Consulting und F.A.Z.-Institut zu den neuen Trends der deutschen Automobilindustrie, die ihre Wachstumschancen zunehmend in neuen Standbeinen sieht. Neue Antriebsstrategien (Feststoffbatterien, Wasserstoff, Gas, synthetische Treibstoffe) sind für 87 Prozent der Hersteller die größten Wachstumstreiber und Forschungsinvestitionen. Parallel dazu etabliert sich zusehends das Dienstleistungsgeschäft vom Flottenmanagement über datengetriebene Wartung, Fahrassistenz in Richtung Fahrautonomie, Carsharing, Energieversorgung und generell die Nutzung digitaler Technologie in Produkten, Herstellungs- und Anwendungsprozessen. Der Weg über die Hybridisierung als Brückentechnologie zur E-Mobility und der Hersteller als universaler Mobilitätsanbieter scheint also vorgezeichnet.

Auf dem Weg zur breiten Kundenakzeptanz lauern allerdings noch viele Mühen der Ebene von Kosten über (Lade-)Infrastruktur bis Datenschutz. Wir werden unsere Mitglieder jedenfalls genau und objektiv über aktuelle Entwicklungen informieren.

Dr. Peter Rezar, ARBÖ-Präsident

Wir investieren

122.000 Panneneinsätze unseres ARBÖ im abgelaufenen Jahr. Eine beeindruckende Zahl, die klar beweist, dass Pannen und Defekte trotz Einsatz modernster Technik nicht ausbleiben. Von den hoch belasteten Batterien moderner Autos bis zum Reifenschaden, vom Elektronik-Super-GAU bis zum kaputten Zahnriemen reicht die Palette der Schäden, mit denen unsere Techniker täglich konfrontiert sind. Fälle, in denen sich unsere Mitglieder rasche und kompetente Hilfestellung erwarten. Mit Recht! Deshalb sehen wir als ARBÖ auch den klaren Auftrag, im Rahmen unseres gesamten Portfolios, das ja vom Konsumentenschutz über Rechtshilfe bis zu Versicherungen reicht, den Pannendienst und unser gesamtes technisches Dienstleistungsangebot stets weiter auszubauen und auf aktuellstem Stand zu halten. Eine Aufgabe, die gerade in Zeiten eines gewaltigen technischen Umbruchs auf dem gesamten Mobilitätssektor mit enormen Investitionen verbunden ist.

Das beginnt bei den permanent laufenden Schulungen aller Techniker auf die neuesten Antriebstechnologien und Entwicklungen aller Automarken, geht weiter bei Gerätschaft und letztständiger Ausstattung und endet beim Neu- und Umbau von Prüfzentren im ganzen Land – auch heuer ein Millionenprogramm im Dienst unserer Mitglieder, denen ich an dieser Stelle für ihre Treue danke und ein gutes, pannen- und unfallfreies Autojahr wünsche.

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

NoVA. Faire Lösung zur gewünschten Abschaffung gefordert.

Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) wurde 1992 als Ersatz für die Luxussteuer in Höhe von 30 Prozent eingeführt, die bis dahin unter anderem auf Autos und Schmuck angerechnet wurde. Sie hat sich mittlerweile zu einem wahren Bürokratiemonster entwickelt und durch die neuen WLTP-Verbrauchswerte als Berechnungsgrundlage ist sie jetzt noch komplizierter und noch weniger nachvollziehbar – nicht nur für Käufer, sondern sogar für die Finanz.

Unbestritten auch, dass die NoVA eine zusätzliche Steuer mit geringem Lenkungseffekt ist, die Neuwagen (ausgenommen elektrisch betriebene) verteuert und so den Umstieg auf die Masse der Neuwagen mit geringer Schadstoffemission erschwert.

Im Zuge einer geplanten Steuerreform denkt die Regierung bekanntlich über eine Abschaffung der NoVA nach. Verkehrsminister Hofer sagte anlässlich der Vienna Autoshow sogar, dass die NoVA „in dieser Form keine Zukunft hat”, betonte aber auch, er wolle dem Finanzminister nicht vorgreifen ...

Der wird naturgemäß erst einmal darüber nachdenken, wie er die knapp 500 Millionen Euro an NoVA-Einnahmen anderswo kompensieren könnte.

Bei allem Konsens darüber, dass die NoVA ihre glänzende Zukunft hinter sich hat, ist die Politik jetzt gefordert, eine faire und vor allem aufkommensneutrale Lösung zu erarbeiten und dabei auch „Risiken und Nebenwirkungen” zu bedenken ...

Sebastian Obrecht

Rechtsabbiegen bei Rot. Chancen und Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer.

Die 30. StVO-Novelle
bringt ein neues Verkehrszeichen und ebnet den Weg für eine Neuerung, die alle Verkehrsteilnehmer, vom Fußgänger bis zum Autofahrer, betreffen wird. Künftig können Kreuzungen bestimmt werden, an denen das Pilotprojekt „Rechtsabbiegen bei Rot” erprobt und die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss untersucht werden. Grundsätzlich sind sämtliche Maßnahmen, die dazu führen, dass man mit dem Auto fährt statt steht, zu begrüßen. Allerdings darf dies nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit gehen und die schwächsten Verkehrsteilnehmer gefährden.

An drei Kreuzungen in Linz soll nun ein einjähriges Pilotprojekt starten, wo dies getestet und wissenschaftlich begleitet wird, um wichtige Daten für einen möglichen Regelbetrieb zu bekommen, der künftig den Vekehr an bestimmten Kreuzungen beschleunigen und Stehzeiten sowie Umweltbelastung reduzieren könnte.

Letztlich würde es auch zu einer Kostenersparnis kommen, denn eine eigene Abbiegeampel wäre künftig an geeigneten Kreuzungen – der vom Ministerium ausgearbeitete Kriterienkatalog muss strikt eingehalten werden – obsolet. Nun sind aber vorerst die Linzer Verkehrsteilnehmer und Experten der TU Wien dran, diese Maßnahme zu testen und zu evaluieren. In einem Jahr wissen wir dann mehr, ob es funktioniert oder eben nicht.