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Reiseländer-News

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Besitzsteuern

Eine Regierung zu kritisieren, die es nicht mehr gibt, bringt wenig. Ihre Hinterlassenschaft hält aber für Autofahrer einigen Zündstoff bereit, der dem seinerzeitigen Vorsatz „Bürokratieabbau und keine Steuererhöhung” klar widerspricht.

Abschaffung und aufkommensneutrale Gegenfinanzierung zum Verwaltungsmonster NoVA – darauf haben Mobilwirtschaft und Autofahrer gehofft –, nichts ist draus geworden! Die Normverbrauchsabgabe ist schon durch das neue Verbrauchsmessverfahren WLTP deutlich gestiegen, ab 2020 wird sie nochmals im Schnitt um 20 Prozent zulegen. Für den Konsumenten undurchschaubar und für den Händler kaum noch zu handhaben ist sie außerdem. Dazu kommt noch die Neuberechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer, die jetzt auch den Faktor CO2 berücksichtigt, dadurch um rund zehn Prozent steigt und mittlerweile rund viermal so hoch ist wie etwa in Deutschland.

Es geht also um Besitzsteuern, die anfallen, ehe man mit dem Auto auch nur einen Meter gefahren ist, was ja nicht im Sinne einer nachhaltigen Ökologisierung des Systems sein kann.

Andererseits sind da die Milliarden, die in die Entwicklung der E-Mobilität und der nötigen Infrastruktur investiert werden müssen. Auch dafür wird letztendlich der Konsument zahlen. Zwei Tonnen schwere E-Autos in der 100.000-Euro-Klasse mit 500-kg-Batterie können jedenfalls nicht die Zukunft der Massenmobilität sein. Wir müssen schon auch darauf schauen, dass unsere Mobilität nicht wieder zum Luxusgut für Reiche verkommt.

Dr. Peter Rezar, ARBÖ-Präsident

120 Jahre ARBÖ

120 Jahre
sind vergangen, seit der „Verband der Arbeiter Radfahrervereine” entstanden ist, der Vorläufer des heutigen ARBÖ. Die Radfahrer-Wurzeln haben wir bis heute im Namen ARBÖ (Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs) bewahrt. Aber mit zunehmender Motorisierung haben sich Aufgaben und Tätigkeitsbereiche unseres ARBÖ natürlich entscheidend erweitert.

Nach den Verbotsjahren hat eine rasante Aufwärtsentwicklung begonnen, der wir mit der Implementierung des Pannendienstes und einer ständigen Weiterentwicklung unseres Netzes an Prüf- und Fahrsicherheits-Zentren Rechnung getragen haben. Pannendienst, Verkehrssicherheit, Rechtsund Interessenvertretung von Auto-, Motorrad- und Radfahrern, aber auch umweltpolitische Initiativen für ein konstruktives, ergänzendes Miteinander von Individualmobilität und öffentlichem Verkehr zählen heute zu unseren Kernaufgaben.

Auch im 121. Jahr unseres Bestehens und in Zeiten tiefgreifender Veränderungen bekennen wir uns zur Mobilität als Grundbedürfnis von Mensch und Gesellschaft und werden unseren rund 400.000 Mitgliedern ein verlässlicher Partner in allen Mobilitätsfragen sein.

Das kann ich als Präsident des ARBÖ versprechen, weil Sie, geschätztes ARBÖ-Mitglied, sich darauf verlassen können, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin mit voller Kraft und bestem Wissen hinter diesem Anspruch steht.

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Adieu? Die „UmweltBürokratie” könnte Schuld am Sterben der Kleinwagen haben.

Kleine, sparsame Autos sind besser für die Umwelt als große, schwere Kisten – das leuchtet wohl jedem ein. Die absurde Berechnung des EU-Flottenverbrauchs – 2020 soll der CO2-Ausstoß im Flottenmittel auf 95 g/km gesenkt werden – könnte aber den Todesstoß für Kleinwagen bedeuten.

Absurd, da die Berechnung den Verbrauch eines Fahrzeuges in Relation zu seiner Größe setzt. Und genau diese Regelung wird den Kleinen zum Verhängnis, da sich diese kostspielige und immer aufwendigere Technik zur Abgasreinigung in der Kleinwagenklasse kaum mehr wirtschaftlich darstellen lässt.

Was heißt, dass die ohnehin schon sparsamen Kleinen noch knausriger werden müssen, was den technischen und vor allem finanziellen Rahmen deutlich sprengt. So hört man, dass Opel seine Modelle Karl und Adam künftig komplett vom Markt nehmen will und auch die up!/Mii/Citigo-Kleinwagenfamile des VW-Konzerns könnte vielleicht schon bald ohne Verbrennermotoren dastehen.

Und dass die neue Corsa-Generation in einer E-Version den Verkaufsstart eröffnet, folgt einer Strategie: Der Elektro-Opel ist zwar schon dieser Tage bestellbar, ausgeliefert wird er aber erst Anfang 2020. So wird um jede einzelne „saubere” Zulassung gekämpft, um den teuren Strafzahlungen an die EU zu entgehen. Was auf den ersten Blick „sauber” aussieht, ist strenges finanzielles Kalkül ...

Sebastian Obrecht

Bahn entspannt. Nicht immer, wie zig ÖBB-Kunden erfahren mussten.

Ich bin überzeugter Autofahrer. Und dennoch entschied ich mich vor Kurzem für eine Dienstreise nach Tirol für die Bahn als Reisemittel. Nach der Hinfahrt war ich auch noch durchaus angetan vom raschen, problemlosen und entspannten Reisen.

Ganz anders verlief hingegen die Rückfahrt: Das Ticket kostete inklusive Sitzplatzreservierung von Innsbruck nach Wien stolze 72 Euro. Ein unverschämt hoher Preis, denn der Railjet war letztlich heillos überbucht. Es war nicht annähernd daran zu denken, zu meinem reservierten Sitzplatz zu gelangen, nicht einmal der Schaffner kam durch. Zig anderen Fahrgästen und mir blieb nur ein Stehplatz im Gang. Letztlich stieg ich in Kufstein in die 1. Klasse um, dort fand ich zumindest vor der Bordtoilette Platz zum Sitzen – am Boden! Selbst der Fahrer entschuldigte sich in den Durchsagen für die chaotischen Zustände an Bord. So ist Bahnfahren jedenfalls keine Alternative zum Auto. Mehr zahlen für einen Stehplatz bzw. Sitzplatz am Boden motiviert jedenfalls nicht zum Umsteigen. So umweltfreundlich kann dieses Reisemittel gar nicht sein …