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KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Drei Jahre Bewährung

Ab Juli gilt es also: Die Dauer des bereits 1992 eingeführten Probeführerscheins für Fahranfänger wird von zwei auf drei Jahre verlängert. (Gilt auch für L17.)
Das ist praktisch ein befristeter Bewährungsmodus, da in diesem Zeitraum für schwere Delikte wie Fahrerflucht, Rotlicht überfahren oder hohe Geschwindigkeitsübertretungen neben Strafen auch (teure) Nachschulungen und Probezeit-Verlängerung um ein weiteres Jahr drohen. Nicht zu vergessen: Es gilt die 0,1-Promille-Grenze und auch die Missachtung des Handyverbotes steht jetzt im Deliktkatalog.
Ja, schon richtig: Jeder vierte verunglückte Lenker ist weniger als 25 Jahre alt, und Experten beklagen, dass das Ende der Probezeit vor allem bei jungen Männern wie ein „Ventil fürs Gasgeben” wirkt. Daran dürfte sich wohl nach drei statt zwei Jahren ohne zusätzliche Maßnahmen auch nicht allzu viel ändern und die große Überzahl junger Lenkerinnen und Lenker, die sich rechtskonform verhalten, werden diese Verlängerung als Schikane empfinden. Tatsache ist aber, dass seit der Einführung des Probeführerscheins, der L17-Ausbildung und der MehrphasenAus bildung die Zahl der von jungen Lenkerinnen und
Lenkern im Alter von 17 bis 21 Jahren verursachten tödlichen Unfälle von 312 (1990) auf 61 (2015) zurückgegangen ist. Ein Trend, der möglichst bis auf null weitergehen sollte.

KR Dr. Heinz Hofer, ARBÖ-Präsident

Konfliktbewältigung

Die einfachste Lösung zur Vermeidung von Konflikten zwischen verschiedenen Interessengruppen wäre wohl die strikte Trennung. Das heißt: eigene Verkehrswege für Radfahrer und eigene für den motorisierten Verkehr mit bestenfalls ampelgeregelten Kreuzungspunkten.
Aber das steht leider nicht auf dem Spielplan im täglichen Verkehrstheater, dazu fehlt in den von divergierenden Interessen belasteten Ballungsräumen von Wien über Graz, Linz bis Bregenz schlicht und einfach der Platz. Man muss sich also arrangieren. Im praktischen Zusammenleben und ganz besonders in der konstruktiven Planung der Voraussetzungen. Eine solche ist in Wien unter grüner Dominanz allerdings kaum auszumachen. Da regieren – siehe Getreidemarkt – eher Sturheit, Nichteinbindung professioneller
Organisationen und eine penetrante „Ätsch-Philosphie” gegenüber dem motorisierten Verkehr.
Dabei wäre neben dem funktionierenden öffentlichen Verkehr die Förderung umweltfreundlicher wie platzsparender individueller Fortbewegung (ja eh, mit dem Radl oder
auch zu Fuß) durchaus logisch und erstrebenswert. Nicht zuletzt, weil jedes Auto halt schon im Stillstand an die acht bis zehn Quadratmeter Platz braucht.
Mit arroganten verkehrspolitischen Schikanen und Provokationen vom Getreidemarkt bis zur Endlos-Verhinderung des dringend notwendigen Lobau-Tunnels erweist man
allerdings der guten Idee einen schlechten Dienst.

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Elektroautos.
Grünes Kennzeichen für mögliche Vorteile.

Jetzt könnte es bald auch in Österreich losgehen mit der Bevorzugung von E-Autos. Denn mit Einführung des grünen Taferls für Elektroautos können die lautlosen Stromer nun auch in der gelebten Praxis außen vor behandelt werden. Klingt ja ganz vernünftig.
Dass man den Bogen auch überspannen kann, zeigt Norwegen. Dort hat sich die Zahl der E-Autos in den letzten Jahren massiv erhöht, was jährlich ein 400-Millionen-Euro-Loch ins Staatsbudget reißt und man Änderungen überlegt. Mittlerweile sind rund zehn Prozent der Autos in den Ballungsräumen in Oslo und Bergen elektrisch unterwegs. Aber nicht, weil alle so grün denken, sondern weil man auf die großzügigen Steuerzuckerln der Regierung nicht verzichten will. Wie unter anderem Wegfall der Mehrwertsteuer beim Kauf eines E-Autos (25 Prozent!), keine Straßenmaut sowie gratis Parken und das Benützen der Busspur.
Übrigens: Wer bei uns ein E-Auto mit Wechselkennzeichen nutzen will, also für Wochenende und Urlaub sein „richtiges” Auto nebenbei behält, der hat sich geschnitten. In diesem Fall gibt es keine grüne Tafel und man fällt um mögliche E-Vorteile um. Wobei: Ob sich die öffentliche Hand in Österreich auch so weit öffnen wird wie im reichen Norwegen – wohl weniger.

Sebastian Obrecht

Pendler-Bashing:
Die EU zieht den Pendlern das Geld aus der Tasche.

Inakzeptabel ist der neueste Vorschlag der EU-Kommission: Mit einer weiteren Idee, wie man Autofahrer auf ein Neues finanziell belasten kann, ließ kürzlich die EU aufhorchen: Künftig soll eine kilometerabhängige Autobahnmaut das heimische Vignettensystem ablösen.
Dabei ist gar nicht einzusehen, dass die österreichische Lösung geändert werden soll. Es ist leistbar und bietet Kostensicherheit.
Eine kilometerabhängige Maut wäre insbesondere für Pendler eine enorme und untragbare Belastung. Diese Österreicherinnen und Österreicher müssten wieder tief in die Tasche greifen, um zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen. Oder sie „flüchten” von der Autobahn auf die umliegenden Gemeindestraßen, was weder volkswirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich ist und wohl auch die Anrainer nicht freuen wird.
Scheinbar hat es die EU derzeit auf die österreichischen Pendler abgesehen. Zuerst gibt es grünes Licht für die deutsche Autobahnmaut, die besonders in den westlichen Bundesländern eine Verteuerung bedeutet, und jetzt sollen die Autofahrer auch für die Benützung der heimischen Autobahnen mehr bezahlen. Zudem zahlen autofahrende Pendler schon jetzt mehr Abgaben in Form der Mineralölsteuer. Irgendwann muss endlich Schluss sein mit den Belastungen der Autofahrer!
Wie denken Sie darüber? Schreiben Sie uns: meinung@arboe.at