Schmerzen von den Knien abwärts

24h Burgenland extrem: 120 Kilometer zu Fuß durch Nacht und Kälte - der...

Trotz Kälte cool am Bike

Radfahren im Winter. Wer trotz eisigen Temperaturen in der Stadt mit dem...

Für den ARBÖ „on air”

ARBÖ-Verkehrsradio. Der digitale Radiosender für Autofahrer und alle, die...

Mit allen Wassern gewaschen

Ganzjahresreifen sind eine bequeme Lösung und sichern im Neuzustand auch...

ARBÖ-Callcenter

Bei Anruf rasche Hilfe

„Es wird sich vieles ändern“

Im Gespräch: Uwe Müller - Freie Fahrt traf den Opel-Chefdesigner zum...

Eine verwirrende Angelegenheit

Dieselproblematik. Die Industrie trickst, die Politik bestraft – und der...

Hilfe für alle Fälle

ARBÖ-Sicherheits-Pass. Damit genießen ARBÖ-Mitglieder rundum...

Die Idee vom Fahrrad

200 Jahre Fahrrad. Unser aller Drahtesel feiert heuer Geburtstag. Ohne...

Viel Staub um wenig

Dieselproblematik. Der Diesel gilt zu Unrecht als großer Schädling der...

Fest in deutscher Hand

Die Zuverlässigsten

Der Neue bei Micheline

Dr. Heimo Prokop neuer Direktor Kommunikation und Marken Michelin...

Eigenes Kennzeichen für E-Autos

Ab April 2017 erkennt man Elektroautos am speziellen Kennzeichen mit...

Kein Sprint, sondern ein Marathon

BMW widmete sich beim Urban Mobility Symposium 2016 der zukünftigen...

Bridgestone bringt DriveGuard Winter

Erweiterung des Winterreifen-Sortiments

„Ich bin ein guter Freund”

Porträt. Heinz Prüller über Business-Genie und „Mister Formel 1” Bernie...

Stromaufwärts

E-Bike. Elektrofahrräder sind der angesagteste Trend dieser Radsaison....

KfV/bmvit: App „stop&go“ für mehr Sicherheit

Mehrsprachige App als Lernhilfe für alle Altersgruppen und Menschen...

„Automatisiertes Fahren wird ein Schwerpunkt”

BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer im FREIE FAHRT-Interview.

Kilometer-Millionär Skoda Fabia

Dieser kleine blaue Skoda Fabia hat unglaubliche 1,25 Millionen am Tacho...

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Fragen, die bewegen

Glanzvolles
Treffen der gesamten heimischen Automobilbranche, fulminanter Abend und würdige Sieger in allen Kategorien – der 34. Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ ist prächtig gelaufen. Die begehrten und prestigeträchtigen Preise sind vergeben und auch die zu erwarten gewesenen starken Jahresergebnisse sorgen für beste Stimmung in der Automobilwirtschaft. Also alles paletti? Na ja, Antworten auf einige Fragen stehen da schon an. Stichwort E-Mobilität: Wie steht’s mit Ladeinfrastruktur und echten Reichweiten? Irgendwann wird man auch den Gesamtkomplex durchdenken müssen, von der Kinderarbeit zur Rohstoffgewinnung in afrikanischen Bergwerken und auf Giftmülldeponien über die Stromerzeugung bis zur Herstellung und Entsorgung der Batterien.

Stichwort Sicherheit: SIM-Karten, GPS für Notruf und Infotainment bedeuten „Online-Autos”. Die Frage, was mit den Daten passiert, ist noch völlig ungelöst, ebenso wie der gesamte Rechts- und Haftungskomplex rund um autonom fahrende Autos. Stichwort Diesel: Allein die Tatsache, dass jährlich an die 500 Millionen Tonnen Fracht per Lkw durch Österreich rollen, zeigt, dass hier weitergedacht werden muss, als nur bis zum Diesel-Pkw-Bashing.

Wir werden jedenfalls dranbleiben und unsere Mitglieder weiterhin umfassend und objektiv informieren. Dass dieses Bemühen honoriert wird, zeigt auch die jüngste MediaAnalyse: Entgegen dem allgemeinen Trend hat unser ARBÖ-Klubmagazin Freie Fahrt an Reichweite deutlich zugelegt. Dazu mein Glückwunsch an unser Redaktionsteam.

Wenn jetzt allerdings eine Studie erklärt, dass in Europa Dieselfahrzeug-Emissionen der Grund für 10.000 vorzeitige Todesfälle seien, davon 5.000 wegen nicht eingehaltener Abgaslimits (in Österreich 170/80 Todesfälle), dann sollte man, ohne den Machern der Studie ihre Seriosität abzusprechen, schon die Realitäts- und Lebensnähe solcher Zahlen hinterfragen.

KR Dr. Heinz Hofer, ARBÖ-Präsident

Danke für dieses Zeugnis!

Jahresende
– da müssen natürlich auch wir im ARBÖ Bilanz ziehen und uns einer „Zeugnisverteilung” stellen. Punkt eins: Wir haben gut gewirtschaftet. Das ermöglicht Investitionen in die Aufstockung unseres Mitarbeiterstandes, in die ständige Aus- und Weiterbildung unserer Techniker, aber auch den Aus- und Neubau und unserer Prüfzentren sowie die laufende Erneuerung unseres Fuhrparks.

Ebenso wichtig sind aber die Zeugnisnoten, welche uns die ARBÖ-Mitglieder für unsere Arbeit ausstellen. Die lassen wir immer wieder vom renommierten IFES-Institut erheben. Das diesjährige – höchst erfreuliche – Ergebnis in Stichwörtern: Neun von zehn Mitgliedern würden den ARBÖ Freunden und Bekannten weiterempfehlen. Auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 (ausgezeichnet) erhält der ARBÖ in den Kriterien Verlässlichkeit, Kundenorientierung, Information, Sicherheit durchwegs Noten gegen 9; die Freundlichkeit, Kompetenz und Beratung unserer Pannenfahrer und Techniker bewerten rund 90 Prozent der Befragten als ausgezeichnet, der Pannen- und Abschleppdienst geht im Bekanntheitsgrad gegen 100 Prozent, auch Pickerl-Begutachtung und Ankaufstest liegen über 90 Prozent.

Wir sagen Danke und werden alles daransetzen, diese Standards im kommenden Jahr noch zu übertreffen und eine starke Stimme gegen mutwillige Autofahrerschikanen und für ein sinnvolles Miteinander aller Mobilitätsformen zu sein. In diesem Sinn wünsche ich namens aller ehrenamlichen Funktionäre und unserer gesamten Belegschaft fröhliche Weihnacht und ein glückliches, unfallfreies neues Jahr!

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Verkehrte Autowelt.
Warum die Japaner ihre Liebe zum Dieselentdecken.

Bis zum Jahr 2030 will die EU schärfere Umweltvorgaben für Autos. Bis dahin sollen Pkw bis zu 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen. Die Hersteller sollen bis dahin einen Anteil von 30 Prozent emissionsarmer Modelle in ihrem Angebot haben – soweit der Vorschlag. Die EU spricht motivierend von der großen Chance für europäische Autobauer, dabei ihre Kompetenz auszuspielen. Ein Vorschlag, mit dem die Hersteller nicht gerade glücklich sind. Eine verbindliche E-Auto-Quote soll dabei nicht im Raum stehen, dafür ein Anreizsystem mit Bonuspunkten, wobei reine E-Autos stärker honoriert werden sollen.

Anders allerdings in Japan: Was dort bis vor Kurzem undenkbar war, ist Realität geworden. Ausgerechnet VW, jener Konzern, der in Europa die Dieselkrise losgetreten hat, verkündete kürzlich auf der Motorshow in Tokyo die Rückkehr zum Dieselmotor – zumindest was den japanischen Markt angeht – und bringt dort einen Diesel-Passat. Selbstzünder haben in Japan dank steuerlicher Anreize gerade Aufwind, denn um die CO2-Ziele erreichen zu können, kommt der Diesel den Japanern mit seinem Verbrauchsvorteil (weniger Verbrauch bedeutet weniger CO2) gerade recht. Skurril, denn ausgerechnet hier galten Diesel bislang als wenig sexy, laut und dreckig. Nun aber scheint es, als würde der Diesel zum neuen High-Tech-Aggregat werden. Zumindest kurzfristig, denn auf lange Sicht setzt man auch in Japan auf die Brennstoffzelle.

Sebastian Obrecht

Alltag mit einem E-Auto: Das größte Problem ist nicht die Reichweite, sondern die Ladeleistung.

Seit rund zwei Monaten ist der Autor dieser Zeilen mit einem Elektroauto unterwegs. Diese zwei Monate haben gezeigt, dass die Reichweite für den größten Teil der Fahrten absolut ausreichend ist. Innerstädtisch benötigt ein E-Auto zudem relativ wenig Energie, und wenn man die wenigen öffentlich zugänglichen Ladepunkte kennt und über alle gängigen Ladekarten samt Vertrag mit dem Energielieferanten verfügt, ist auch die regelmäßige Aufladung machbar.

Die Alltagstauglichkeit endet allerdings bei längeren Überland- oder Auto bahnfahrten. Einerseits rasselt bei Geschwin digkeiten jenseits Tempo 80 die Reichweite massiv in den Keller – so kann es schon passieren, dass für eine Strecke von 70 km insgesamt 120 km Reich weite verbraucht werden. Und da die Schnellladestationen noch nicht im Überfluss vorhanden sind, dauert andererseits der anschließende Ladevorgang noch immer zu lange. Das Problem ist nicht, dass nach 150 bis 200 km geladen werden muss, sondern dass dann eine Zwangspause von mehreren Stunden notwendig ist. Wenn aber die Ladeleistung endlich steigt, ist die Alltagstauglichkeit von E-Autos absolut gegeben.