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Eine verwirrende Angelegenheit

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„Automatisiertes Fahren wird ein Schwerpunkt”

BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer im FREIE FAHRT-Interview.

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Die ARBÖ-Familie

Aus der Zeit der Gründungsväter unseres ARBÖ haben wir bis heute den Begriff der „ARBÖ-Familie” übernommen und gepflegt. Diesen Zusammenhalt, der über die operativen Tätigkeiten als Auto- und Radfahrerklubs hinausgeht und eine umfassende Interessenvertretung im Mobilitätsbereich gewährleistet, die für unsere Mitglieder immer spürbar und erlebbar sein muss.

Von den ehrenamtlichen Funktionären in den Ortsklubs wird dieser Gedanke ebenso hochgehalten wie von allen unseren Technikern und Verwaltungskräften in den Prüfzentren.

In diesem Sinne haben wir uns auch Gedanken über ein neues Produkt gemacht, das gerade diesem Familien-Ansatz gerecht wird. Deshalb gibt es jetzt den „Sicherheits-Pass. Gold”, er beinhaltet mit einem Sicherheits-Pass den Schutz für die Mitglieder der ganzen Familie und ihrer Fahrzeuge in Österreich und Europa sowie ein im Wert verdoppeltes Leistungsspektrum. Die Mehrkosten gegenüber dem bekannten „Sicherheits-Pass.Classic” haben wir mit € 26,– bewusst sehr gering gehalten, um allen unseren Mitgliedern den Zugang zu diesem Familienpass zu ermöglichen.

Lesen Sie bitte mehr dazu auf Seite 30 dieser Ausgabe. Wir hoffen, mit diesem „Sicherheits-Pass.Gold” dem Familiengedanken und den Wünschen unserer Mitglieder gleichermaßen Rechnung zu tragen, und werden auch weiterhin alles tun, um Ihnen eine sorgenfreie Mobilität auf zwei und vier Rädern zu ermöglichen.

Dr. Peter Rezar, ARBÖ-Präsident

Die Dieselfalle

Es ist wirklich ärgerlich!
Obwohl das deutsche Diesel-Urteil klarerweise nur in Deutschland gilt, sind Folgen dieser „Dieselfalle” auch bei uns in Österreich bereits spürbar: Rückgang der Diesel-Neuzulassungen, Wertminderung beim Verkauf von gebrauchten Dieselfahrzeugen – damit tritt genau das ein, was nach treuherzigen Aussagen aller Verantwortlichen niemand gewollt hat, dass nämlich die Konsumenten (Endverbraucher) für die Verfehlungen seitens der Autoindustrie zur Kasse gebeten werden. Signifikant auch, dass sich jetzt, da sprichwörtlich „die Kuh schon aus dem Stall ist”, die Stimmen von Fachleuten mehren, die wegen der niedrigen CO2-Werte und der insgesamt niedrigen Verbrauchswerte für die Rehabilitation des Dieselmotors eintreten.

Was wir als ARBÖ jetzt – außer dem klaren Nein zu Dieselfahrverboten – fordern, lässt sich in aller Kürze sagen: die Einrichtung einer zentralen, unabhängigen europäischen Überprüfungsstelle zur objektiven Kontrolle der Abgaswerte aller neu auf den Markt kommenden Autos; die Schaffung von Anreizen für alternative Antriebe; weitere Eintauschprämien und echte Anreize für die Stilllegung von Fahrzeugen zumindest bis Euro IV.

Und wenn man wirklich ernsthaft den NOx-Schadstoffausstoß vermindern will, dann wird die Regierung wohl nicht um Maßnahmen im Schwerverkehr sowie bei landwirtschaftlichen und baugewerblichen Maschinen herum kommen, auch wenn’s die ureigene Klientel trifft.

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Mittelspurfahrer.

Es liegt scheinbar im Trend, gedankenlos in der Mitte zu fahren.

Wer oft auf Autobahnen unterwegs ist, kennt dieses Phänomen nur zu gut – Mittelspurfahrer. Man stellt sich unweigerlich die Frage, was wir denn mit all den unbenutzten rechten Fahrstreifen in diesem Land künftig machen sollen. Wer nicht ohnehin gleich auf der linken Spur lebt (Marke Ich-AG mit fettem Auto), der wechselt vielleicht doch einmal auf den mittleren Fahrstreifen. Gefährlich nur, wenn dort ein Fahrzeug mit 90 bis 100 km/h fast zum stehenden Hindernis wird und dieses auch rechts überholt wird – interessanterweise dann meist sehr zum Ärger jener Mittelspurbewohner.

Das Rechtsfahrgebot dürfte wohl den wenigsten bekannt sein. Manche – so hört man – haben Angst vor dem Spurwechsel (wie sind sie dann in die Mitte gekommen?), viele fühlen sich auf der Mittelspur am sichersten. Andere verweisen auf die vielen Fahrbahnschäden und Schlaglöcher, die der rechten Spur angedichtet werden. Wirklich Gründe, die rechte Spur zu meiden? Wollen wir die Politik einmal ausklammern, im Straßenverkehr geht das jedenfalls gar nicht. Um so mehr, wenn man kilometerlang mutterseelenallein in der Mitte dahinrollt.

Also, lasst uns Blumen pflanzen oder Weichmatten auf der rechten Spur stapeln, dann fühlt man sich in der Mitte gleich noch sicherer. Oder sollen wir gar einen Rechts-Fahr-Assistenten fordern?

Sebastian Obrecht

Künstlich produzierte Staus sorgen für Ärger, sind aber definitiv kein nachhaltiges Mobilitätskonzept.

„Wir haben die Autofahrer genervt. Wir haben Straßen verengt und systematisch Stau erzeugt.” Mit dieser Aussage sorgte ein pensionierter und selbst ernannter Verkehrsexperte vor wenigen Tagen für Aufregung und Kopfschütteln bei rund fünf Millionen heimischen Autobesitzern. Und zum „drüberstreuen” wird allen Kfz-Lenkern in diesem Interview auch noch die Menschlichkeit abgesprochen.

Aussagen wie diese sind menschenverachtend und erzeugen nichts anderes als miese Stimmung zwischen einzelnen Mobilitätsgruppen. Umso erfreulicher ist es daher, dass die Stadt Wien aufgrund exzellenter Luftwerte keinen Grund für Fahrverbote sieht, die Ideen von autofreien Zonen scharf kritisiert werden und sinnlose Tempolimits zumindest überprüft werden sollen.

Bleibt nur zu hoffen, dass im Bereich Mobilität endlich Vernunft einkehrt und gemeinsam sinnvolle Lösungen unter Einbeziehung aller Verkehrsteilnehmer umgesetzt werden. Und systematisch produzierte Staus sind mit Sicherheit kein nachhaltiger Lösungsansatz, sondern ein Überbleibsel der 1980erJahre Ökoromantik. Das müssten endlich auch die größten „Autohasser” erkannt haben, denn der Autoverkehr ist trotz künstlichen Staus in den vergangenen Jahren nicht zurückgegangen.