Automobil-Preisverleihung 2009
26. Großer Österreichischer Automobilpreis
Bereits zum 26. Mal fand die glanzvolle Autogala des ARBÖ in der Orangerie statt.
Die schönsten Impressionen und Pressefotos finden Sie hier:
Pressefotos Automobilpreis 2009
Beliebteste Autos der Österreicher prämiert
VW Polo, Opel Insignia und die Mercedes E-Klasse sind die beliebtesten Autos der Österreicher. Sie wurden mit dem "Großen Österreichischen Automobil-Preis" prämiert, der wichtigsten automotiven Auszeichnung des Landes mit internationaler Strahlkraft. In Anwesenheit prominenter Festgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Sport und Medien wurde gleichzeitig der beliebte Umweltpreis des ARBÖ überreicht - diesmal an den Honda Insight, dem mit Abstand günstigstem Hybrid. Internationaler Stargast des Abends war der weltberühmte Autodesigner von VW, Walter de'Silva.
Gekürt wird der "Große Österreichische Automobil-Preis" von einer namhaften Expertenjury und Lesern des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT. Je nach Preisklasse gibt es drei Kategorien ("Start", "Medium" und "Premium"), die nach folgenden Kriterien beurteilt werden: Technische Perfektion, Design, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Preiswürdigkeit.
Die strahlenden Sieger
VW Polo, Opel Insignia und die Mercedes E-Klasse sind die strahlenden Sieger im heurigen Rennen um den "Großen Österreichischen Automobil-Preis", der zum 26. Mal über die Bühne ging. Es handelt sich um die bedeutendste Autowahl in Österreich, vergleichbar mit dem Bewerb zum "Car of the Year" in Japan oder dem "Goldenen Lenkrad" in Deutschland.
In der Kategorie Start (Listenpreis bis 20.000 Euro) siegte der VW Polo mit 125 von 195 möglichen Punkten. Kein geringerer als der weltberühmte Chef-Designer von VW, Walter de'Silva nahm zusammen mit dem Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei Porsche Austria Mag. HermannBecker aus den Händen von ARBÖ-Präsidenten KR Dr. Heinz Hofer die begehrte Trophäe entgegen.
In der Kategorie Medium (bis 40.000 Euro) setzte sich der Opel Insignia mit 130 von 195 möglichen Punkten durch. Hier waren sich die Leser des ARBÖ-Klubjournales FREIE FAHRT einig wie selten zuvor. Yves Le Forsonney, Geschäftsführer GM Austria, holte sich die Auszeichnung ab.
In der Kategorie Premium (über 60.000 Euro) gewann die Mercedes E-Klasse mit 177 von 195 Punkten, wobei auch wieder das Votum des FREIE-FAHRT-Leserpublikums erstaunlich kompakt ausfiel. Für Mercedes übernahmen Dr. Josef Röhrle, Globales Markt-Management Mercedes Benz Cars, und Mag. Bernhard Denk, Geschäftsführer Mercedes-Benz Österreich, im Doppelpack den Siegerpreis.
ARBÖ-Umweltpreis an Honda Insight

- Honda Insight Hybrid
Den ARBÖ-Umweltpreis für den Honda Insight überreichte Dr. Hofer an Ing. Roland Berger, Geschäftsführer von Honda Austria. Der Honda Insight ist das mit Abstand günstigste in Österreich erhältliche Hybrid-Fahrzeug, das Benzin und Elektro miteinander kombiniert. Mit einem Normalverbrauch von nur 4,4 Litern Eurosuper pro 100 Kilometer und einem CO2-Ausstoß von 101 g/km ist er extrem sparsam und sauber.
Die fünftürige Karosserie des Insight ist zudem optisch gut gelungen. Er ist voll alltagstauglich und liegt auch bei den Unterhaltskosten auf der günstigeren Seite.
Verbrauchssparer sind die Zukunft
In seiner Festrede hob ARBÖ-Präsident KR Dr. Heinz Hofer den Erfolg der Ökoprämie hervor, die der ARBÖ ja vehement gefordert hatte: "Ein bescheidener finanzieller Anreiz hat gereicht, um 30.000 Uralt-Autos für immer von der Straße zu holen und die Menschen zum Kauf umweltschonender Autos zu motivieren. Herausgekommen ist ein positives Kaufklima mitten in einer veritablen Krise."
Die Fest-Stimmung und schöne Kulisse hinderten den ARBÖ-Präsidenten aber nicht daran, aktuelle Probleme beim Namen zu nennen: "Die in Begutachtung gegangene Novelle zum Immissionsschutzgesetz Luft ist schlichtweg ein politischer Anschlag des Umweltministers zur Vernichtung von Volksvermögen, unter dem Deckmantel des Umweltschutzes und mit geringst möglichem Nutzen! Der ARBÖ wird massiv gegen diesen uneinheitlichen Wildwuchs und Kundmachungs-Wirrwarr auftreten!"
Die Politik werde nicht umhin kommen, bei den Primärverursachern der Feinstaubbelastung wie Hausbrand, Industrie und Landwirtschaft Maßnahmen zu setzen. Dr. Hofer forderte die Politik auch dazu auf, für mehr Transparenz und Wettbewerb auf den Rohöl- und Treibstoffmärkten zu sorgen.
"Die automobile Welt wird bunter", betonte der ARBÖ-Präsident. Eine Massenmotorisierung mit großserientauglichen Elektroautos sieht er für die nahe Zukunft zwar nicht, dafür aber besonders verbrauchssparende Kombinationen zwischen konventionellen und Elektro-Antrieben, so wie der mit dem ARBÖ-Umweltpreis ausgezeichnete Honda Insight: "Angesagt ist eher das konsequente Bohren harter Bretter als 'die' bahnbrechende Erfindung", so Dr. Hofer.





