So muss Diesel!

Schon gefahren: Honda Civic Diesel.

Das Kind hat einen Namen: Seat Tarraco

Die Entscheidung ist gefallen - das dritte Seat-SUV heißt „Tarraco”.

Jetzt spielt die Musik

Neuer starker Antrieb für den Honda Jazz: 1,5-l-Benziner mit 130 PS.

Rifter folgt Partner

Peugeots Hochdachkombi Rifter steht in Genf.

Mehr Power für den Renault Zoe

Renault spendiert seinem Elektroauto nun 109 PS.

Familienfreund geht in die dritte Runde

Citroën enthüllt den neuen Berlingo - die dritte Generation kommt moderner...

Autonom nach Pyeongchang

Hyundai schickt erstes autonom fahrendes Wasserstoffauto von Seoul nach...

Im Schatten des Leaf

Größere Batterie und mehr Reichweite für den Nissans Elektrobus e-NV200.

Neuer Nissan Leaf: So fährt er sich

Der elektrische Komfort-Gleiter startet in Neuauflage: Solide, stark, gute...

Wasserwege des Zaren

Russland ist immer eine Reise wert. Bei einer gemächlichen Flusskreuzfahrt...

Schmerzen von den Knien abwärts

24h Burgenland extrem: 120 Kilometer zu Fuß durch Nacht und Kälte - der...

Die schönsten Autos

Alpine A110 und Mazda Vision Coupe-Concept zu den schönsten Autos gewählt.

Neuer Skoda Fabia in Genf

Skoda verpasst dem Fabia ein Facelift. Hier das erste Bild.

Vienna Autoshow 2018

Autofans aufgepasst! Die Vienna Autoshow 2018 findet heuer von 11. bis 14....

Verrückte Stunts mit Spielzeugauto

„Snowkarma“: Beim interaktiven Weihnachts-Trickfilm von Ford können...

Polo GTI mit 200 PS

Der stärkste Polo kommt mit Umfeldbeobachtungssystem Front Assist und...

Österreicher fahren gern Auto

Hohe Fahrspaß-Affinität in Österreich liegt deutlich über europäischem...

Top-Ergebnis für Porsche Holding

Trotz Dieselkrise erneut Spitzenjahr für die Porsche Holding Salzburg.

Preisbrecher, die Zweite

Das rumänische Diskont-SUV kommt in seiner zweiten Generation mit...

Lamborghini bringt das schnellste SUV: Urus!

Die SUV-Hype macht auch vor dem italienischen Supersport-Hersteller nicht...

Alpine: Die Legende ist zurück

Der Mittelmotor-Sportler startet Anfang nächsten Jahres.

Wohlfühlen zwischen Himmel und Bergen

Südtirol. Mit Kaiserin Sisi begann der Wellness-Boom in Meran, heute laden...

Karibik-Kreuzfahrt zum Traumpreis

ARBÖ-Reise. Ein schöneres Kreuzfahrt-Ziel als die Karibik gibt es nicht....

Hier trifft Freiheit auf Genuss

Die Grand Tour of Switzerland ist eine 1600 km lange Traumstraße, 
die...

Trotz Kälte cool am Bike

Radfahren im Winter. Wer trotz eisigen Temperaturen in der Stadt mit dem...

Für den ARBÖ „on air”

ARBÖ-Verkehrsradio. Der digitale Radiosender für Autofahrer und alle, die...

Mit allen Wassern gewaschen

Ganzjahresreifen sind eine bequeme Lösung und sichern im Neuzustand auch...

Erster Seat-Megastore in Wien eröffnet

Kürzlich fand bei Porsche Wien-Liesing die feierliche Eröffnung des...

VW setzt in LA voll auf E-Antrieb

Erstes Modell der I.D.-Familie für den US-Markt wird ein SUV.

Infiniti zeigt neuen QX50

Erster Infiniti mit variabler Verdichtung wird in L.A. zu sehen sein.

Dauertest: Seat Ateca

Ateca macht den Alltag schön

Seat Leon FR TSI Fast Lane

Solide bis spannend

Lexus RX 450h

Verspielte Schönheit

Suzuki SWIFT 1,0 SHVS 2WD

Ein wahrer Freund für alle Tage

Sölden 2017: Rutschpartie mit Herzklopfen

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind - auch das mittlerweile...

Kleiner ist feiner

Kleinwagen im Kurz-Check. Ford Fiesta und Seat Ibiza sind zwei der...

Kia Picanto 1,2 MPI GT-Line

Volle Hütte in der kleinen Kiste

Nissan Micra IG-T 90

Kuschelkugel ade

Mercedes-Transporter bekommen Elektroantrieb

Der eVito startet im Sommer 2018 als erster E-Transporter mit Stern.

Renault-Rhombus als Raumschiff

Renault verbündet sich auf seinem Heimatmarkt zum Filmstart „Die letzten...

Elektrisch in die Schule

Daimler stellt seinen ersten vollelektrischen Schulbus in den USA vor.

ARBÖ-Callcenter

Bei Anruf rasche Hilfe

Mazda6-Facelift auf der L.A.-Autoshow

Mazda's Flaggschiff kommt mit neuem 2,5-l-Benziner mit...

Ford Edge Vignale 2,0 TDCI

SUV-Luxus zum fairen Preis

Mazda CX-5 CD 175 AWD Rev. Top

Ein Stiller mit Stil

T-Mobile-Stick vernetzt Autos

CarConnect Stick und spezielle App machen auch ältere Autos smart.

Skoda Kodiaq 4x4 Style 2.0 TDI

Kein Billigflieger

VW Polo

Auf zu neuer Größe

Nissan Micra IG-T 90

Kuschelkugel ade

Nissan Micra 1,0

Motoren-Trio ist komplett

KR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär

Fragen, die bewegen

Glanzvolles
Treffen der gesamten heimischen Automobilbranche, fulminanter Abend und würdige Sieger in allen Kategorien – der 34. Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ ist prächtig gelaufen. Die begehrten und prestigeträchtigen Preise sind vergeben und auch die zu erwarten gewesenen starken Jahresergebnisse sorgen für beste Stimmung in der Automobilwirtschaft. Also alles paletti? Na ja, Antworten auf einige Fragen stehen da schon an. Stichwort E-Mobilität: Wie steht’s mit Ladeinfrastruktur und echten Reichweiten? Irgendwann wird man auch den Gesamtkomplex durchdenken müssen, von der Kinderarbeit zur Rohstoffgewinnung in afrikanischen Bergwerken und auf Giftmülldeponien über die Stromerzeugung bis zur Herstellung und Entsorgung der Batterien.

Stichwort Sicherheit: SIM-Karten, GPS für Notruf und Infotainment bedeuten „Online-Autos”. Die Frage, was mit den Daten passiert, ist noch völlig ungelöst, ebenso wie der gesamte Rechts- und Haftungskomplex rund um autonom fahrende Autos. Stichwort Diesel: Allein die Tatsache, dass jährlich an die 500 Millionen Tonnen Fracht per Lkw durch Österreich rollen, zeigt, dass hier weitergedacht werden muss, als nur bis zum Diesel-Pkw-Bashing.

Wir werden jedenfalls dranbleiben und unsere Mitglieder weiterhin umfassend und objektiv informieren. Dass dieses Bemühen honoriert wird, zeigt auch die jüngste MediaAnalyse: Entgegen dem allgemeinen Trend hat unser ARBÖ-Klubmagazin Freie Fahrt an Reichweite deutlich zugelegt. Dazu mein Glückwunsch an unser Redaktionsteam.

Wenn jetzt allerdings eine Studie erklärt, dass in Europa Dieselfahrzeug-Emissionen der Grund für 10.000 vorzeitige Todesfälle seien, davon 5.000 wegen nicht eingehaltener Abgaslimits (in Österreich 170/80 Todesfälle), dann sollte man, ohne den Machern der Studie ihre Seriosität abzusprechen, schon die Realitäts- und Lebensnähe solcher Zahlen hinterfragen.

KR Dr. Heinz Hofer, ARBÖ-Präsident

Danke für dieses Zeugnis!

Jahresende
– da müssen natürlich auch wir im ARBÖ Bilanz ziehen und uns einer „Zeugnisverteilung” stellen. Punkt eins: Wir haben gut gewirtschaftet. Das ermöglicht Investitionen in die Aufstockung unseres Mitarbeiterstandes, in die ständige Aus- und Weiterbildung unserer Techniker, aber auch den Aus- und Neubau und unserer Prüfzentren sowie die laufende Erneuerung unseres Fuhrparks.

Ebenso wichtig sind aber die Zeugnisnoten, welche uns die ARBÖ-Mitglieder für unsere Arbeit ausstellen. Die lassen wir immer wieder vom renommierten IFES-Institut erheben. Das diesjährige – höchst erfreuliche – Ergebnis in Stichwörtern: Neun von zehn Mitgliedern würden den ARBÖ Freunden und Bekannten weiterempfehlen. Auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 (ausgezeichnet) erhält der ARBÖ in den Kriterien Verlässlichkeit, Kundenorientierung, Information, Sicherheit durchwegs Noten gegen 9; die Freundlichkeit, Kompetenz und Beratung unserer Pannenfahrer und Techniker bewerten rund 90 Prozent der Befragten als ausgezeichnet, der Pannen- und Abschleppdienst geht im Bekanntheitsgrad gegen 100 Prozent, auch Pickerl-Begutachtung und Ankaufstest liegen über 90 Prozent.

Wir sagen Danke und werden alles daransetzen, diese Standards im kommenden Jahr noch zu übertreffen und eine starke Stimme gegen mutwillige Autofahrerschikanen und für ein sinnvolles Miteinander aller Mobilitätsformen zu sein. In diesem Sinn wünsche ich namens aller ehrenamlichen Funktionäre und unserer gesamten Belegschaft fröhliche Weihnacht und ein glückliches, unfallfreies neues Jahr!

Mario Ehrnhofer, FreieFahrt Chef-Redakteur

Verkehrte Autowelt.
Warum die Japaner ihre Liebe zum Dieselentdecken.

Bis zum Jahr 2030 will die EU schärfere Umweltvorgaben für Autos. Bis dahin sollen Pkw bis zu 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen. Die Hersteller sollen bis dahin einen Anteil von 30 Prozent emissionsarmer Modelle in ihrem Angebot haben – soweit der Vorschlag. Die EU spricht motivierend von der großen Chance für europäische Autobauer, dabei ihre Kompetenz auszuspielen. Ein Vorschlag, mit dem die Hersteller nicht gerade glücklich sind. Eine verbindliche E-Auto-Quote soll dabei nicht im Raum stehen, dafür ein Anreizsystem mit Bonuspunkten, wobei reine E-Autos stärker honoriert werden sollen.

Anders allerdings in Japan: Was dort bis vor Kurzem undenkbar war, ist Realität geworden. Ausgerechnet VW, jener Konzern, der in Europa die Dieselkrise losgetreten hat, verkündete kürzlich auf der Motorshow in Tokyo die Rückkehr zum Dieselmotor – zumindest was den japanischen Markt angeht – und bringt dort einen Diesel-Passat. Selbstzünder haben in Japan dank steuerlicher Anreize gerade Aufwind, denn um die CO2-Ziele erreichen zu können, kommt der Diesel den Japanern mit seinem Verbrauchsvorteil (weniger Verbrauch bedeutet weniger CO2) gerade recht. Skurril, denn ausgerechnet hier galten Diesel bislang als wenig sexy, laut und dreckig. Nun aber scheint es, als würde der Diesel zum neuen High-Tech-Aggregat werden. Zumindest kurzfristig, denn auf lange Sicht setzt man auch in Japan auf die Brennstoffzelle.

Sebastian Obrecht

Alltag mit einem E-Auto: Das größte Problem ist nicht die Reichweite, sondern die Ladeleistung.

Seit rund zwei Monaten ist der Autor dieser Zeilen mit einem Elektroauto unterwegs. Diese zwei Monate haben gezeigt, dass die Reichweite für den größten Teil der Fahrten absolut ausreichend ist. Innerstädtisch benötigt ein E-Auto zudem relativ wenig Energie, und wenn man die wenigen öffentlich zugänglichen Ladepunkte kennt und über alle gängigen Ladekarten samt Vertrag mit dem Energielieferanten verfügt, ist auch die regelmäßige Aufladung machbar.

Die Alltagstauglichkeit endet allerdings bei längeren Überland- oder Auto bahnfahrten. Einerseits rasselt bei Geschwin digkeiten jenseits Tempo 80 die Reichweite massiv in den Keller – so kann es schon passieren, dass für eine Strecke von 70 km insgesamt 120 km Reich weite verbraucht werden. Und da die Schnellladestationen noch nicht im Überfluss vorhanden sind, dauert andererseits der anschließende Ladevorgang noch immer zu lange. Das Problem ist nicht, dass nach 150 bis 200 km geladen werden muss, sondern dass dann eine Zwangspause von mehreren Stunden notwendig ist. Wenn aber die Ladeleistung endlich steigt, ist die Alltagstauglichkeit von E-Autos absolut gegeben.