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Mildhybrid für Luigi

Fiat 500 Hybrid

Der Fiat 500 gehört zu Italien wie Pizza und Adriano Celentano. Der KultKleinwagen, der auch als Luigi seinen großen Auftritt beim Animationsfilm „Cars“ hat, erfreut sich seit Jahrzehnten einer großen Fangemeinde. 2,4 Millionen Fiat 500 sind auf Europas Straßen unterwegs, mit der jüngsten Elektro-Version kam der Erfolg aber ein wenig ins Stocken. Nun schießt Fiat eine Hybrid-Version nach, die mit viel Charme und guten Preisen verlorenes Terrain wiedergutmachen soll.

Der Mildhybrid kombiniert einen 1,0-l-Benziner mit einem Elektromotor (12-V-Riemen-Starter-Generator mit rund fünf PS), der den Benziner beim Anfahren oder Beschleunigen unterstützt. Mit einer 65 PS Systemleistung zieht der Kleine zwar nicht die Wurst vom Teller – für Stadt, Überland und theoretische 155 km/h Spitze reicht es allemal, zudem ist der Verbrenner auch um rund 300 Kilo leichter als die Elektroversion. Gut fünf Liter Schnittverbrauch nennt Fiat für den Mildhybrid. Die sechs Fahrstufen werden ausschließlich manuell gewechselt, was dem Ganzen ein sympathisch klassisches Gefühl mitgibt. Auch innen ist Sympathie angesagt: Der Fiat 500 ist zwar seit seinem Modellwechsel 2020 nicht wesentlich größer geworden, aber deutlich erwachsener: So überzeugt der kleine Stadtflitzer mit hochwertigem Interieur, viel Schick und modernem Infotainment.

Drei Karosserievarianten stehen zur Wahl: klassisch mit Heckklappe, Cabrio und die 3+1-Version (folgt später) mit zusätzlicher Tür auf der Beifahrerseite, für leichteren Zustieg nach hinten. Angeboten werden drei Ausstattungslinien: Pop, Icon und La Prima. Dazu ist kurzzeitig auch die spezielle Launch-Edition Torino mit erweiterter Serienausstattung (u. a. mit 16-Zöllern, Voll-LED-Scheinwerfern, Klimaautomatik und Keyless Go) verfügbar.

Die Preise starten bei € 19.400,- (Pop; dreitürig), die Topversion La Prima beginnt bei € 23.900,-. Der Aufpreis zum Cabrio beträgt 3000 Euro, zum 3+1 sind es 1500.