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Zuwachs in der Ioniq-Familie
Diesmal ist es kein SUV! Noch bevor der langerwartete I.D. Polo die Bühne betritt, bringt Hyundai mit dem Ioniq3 ein neues Mitglied seiner vollelektrischen Ioniq-Familie.
Das kompakte Fließheckmodell ist mutig gestylt, praktisch im Alltag und kommt mit solider Technik. Optisch setzt Hyundai auf seine „Art of Steel“-Designsprache – kraftvoll und glattflächig. Akzente setzen die markante und mittlerweile typische Pixelbeleuchtung sowie vier zentral platzierte Punkte, die den Buchstaben „H“ im Morsecode zitieren.
Trotz kompakter Abmessungen (4,16m Länge) verspricht der Ioniq3 Fließheckmodell viel Platz im Innenraum (441 Liter Kofferraum) und soll dank 400 Volt-Technik der E-GMP-Plattform (Electric-Global Modular Platform) bis zu 119 kW schnellladen können. Der Fronttriebler leistet je nach Version 99,5 kW/135 PS bzw. 107,8 kW/147 PS, bietet 250 Nm Drehmoment, sowie 170 km/h Spitze.
Zwei Akkugrößen werden geboten: 42,2 kWh (344 km Reichweite nach WLTP) bzw. mit 61 kWh für 496 km Reichweite, ein Topwert in dieser Klasse.
In etwa 29 Minuten soll der Akku per Schnellladen von 10 auf 80 Prozent geladen werden können, AC-Laden geschieht mit bis zu 22 kW.
Als erstes europäisches Hyundai-Modell kommt der Ioniq3 mit dem auf Android Automotive OS (AAOS) basierenden Infotainmentsystem „Pleos Connect“, das wahlweise über ein 12,9-Zoll, oder 14,6-Zoll-Display verfügt und einen intuitiven Zugriff auf Fahrzeugfunktionen, Navigation und Konnektivität ermöglicht.
Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme von Hyundai SmartSense unterstützen zusätzlich, darunter der Autobahnassistent (HDA 2), ein optionaler Einparkassistent (RSPA) und der ebenfalls optionale Tote-Winkel Monitor.
Der Ioniq 3 wurde in Europa entwickelt und rollt in der Türkei vom Band. Markstart des Ioniq3 soll im dritten Quartal 2026 sein, Preise wurden noch keine genannt.